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Jusos besuchen Amberger Tafel

Ihre Konferenz zum Themenbereich „Soziales“ nahmen die Jusos im Unterbezirk Amberg- Sulzbach- Neumarkt zum Anlass, die Amberger Tafel zu besuchen. Die Jusos besichtigten unter Führung des ersten Vorsitzenden der Einrichtung, Bernhard Saurenbach, die Räumlichkeiten der Amberger Tafel und erhielten somit einen umfassenden Einblick in die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer. Wichtig war den Jusos vor allem, etwas über die Lebenssituation jener Menschen zu erfahren, die die Hilfe der Tafel in Anspruch nehmen müssen. Herr Saurenbach berichtete ausführlich: "Das Angebot der Amberger Tafel nehmen sehr viele Rentner war, deren Rente so gering ist, dass sie die Grundsicherung beantragen müssen. Es sind auch viele Alleinerziehende mit Kindern, die Hartz IV beziehen und für den Arbeitsmarkt schwer zu vermitteln sind. Ein großer Anteil der Tafelkunden sind neben den Arbeitslosen auch „Aufstocker“, die trotz Arbeit auf Hartz IV angewiesen sind." Auch in politischer Hinsicht prangerte der Vorsitzende Missstände an. So würden beispielsweise Steuergelder mit der Einführung einer sog. Herdprämie falsch verwendet werden. „Diese finanziellen Mittel sind im bildungspolitischen Bereich deutlich besser investiert“, so Saurenbach. Auch gegenüber der von der Bundesregierung geplanten Steuersenkungen ist Herr Saurenbach skeptisch und die Jusos ergänzten: „Der Gedanke, die sozial Schwächsten in unserer Gesellschaft entlasten zu wollen, ist an sich lobenswert. Das primäre Problem liegt aber zunächst nicht darin, dass „Geringverdiener“ zu viele Steuern zahlen, im Gegenteil.“ „Das Problem ist viel mehr, dass ein Geringverdiener eben ein Geringverdiener ist! Würden jene, welche im so genannten Niedriglohnsektor tätig sind, angemessen für ihre Arbeit entlohnt werden, wäre auch der BRD in doppelter Hinsicht geholfen: Der Staat würde zum einen mehr Geld durch Steuern einnehmen können und müsste zum anderen weniger Arbeitnehmer finanziell mittels Sozialleistungen unterstützen, wie er es jetzt beispielsweise bei vielen Zeitarbeitern tun muss“, so Julius Schmidl, Vorsitzender des Juso – Unterbezirks. Die Jusos und Herr Saurenbach waren sich einig: ein Mindestlohn in angemessener Höhe ist längst überfällig. Neben der finanziellen Hilfestellung, so Saurenbach, sei die Tafel aber auch ein wichtiger Treffpunkt, um soziale Kontakte zu knüpfen. Vielmals sind es auch die ehrenamtlichen Helfer, die wertvolle Tipps und Unterstützung bieten können. Die Jusos zeigten sich sichtlich beeindruckt vom großen Engagement der Mitglieder der Amberger Tafel und erhielten an diesem Nachmittag viele wertvolle Anregungen für Ihre weitere politische Arbeit.

 

Logo Fb Tuesday, March 25, 2014

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Unterbezirk Amberg

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Strobl Reinhold Portrait 13x18 200

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MdB Uli Grötsch

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