02.03.2018 in Lokalpolitik

Ostereieraktion der Juso im Landkreis Amberg-Sulzbach

 
Richard Gaßner, Lisa Hartinger, Lukas Stollner, Uwe Bergmann, Katharina Fertsch und Patrick Hackl verteilten Ostereier.

Zum Osterfest zeigte sich der SPD-Ortsverein Haselmühl-Kümmersbruck mit seiner Jugendorganisation Jusos besonderes präsent: Am Karsamstag frühmorgens wurden in Haselmühl sowie am Dorfplatz in Kümmersbruck bunt gefärbte Ostereier an Passanten verteilt. Dies haben die Beschenkten mit Freude aufgenommen. Besonders erfreulich war, dass diese Aktivität von Landtagskandidaten Uwe Bergmann und Bezirkstagskandidaten Richard Gaßner unterstützt und begleitet wurde. Neben den Jusos aus Kümmersbruck um Lisa Hartinger war auch Juso Kreisvorstand Lukas Stollner mit vor Ort.

 

01.03.2018 in Bundespolitik

Jusos, AfA und 60plus im SPD-Unterbezirk diskutieren Große Koalition

 

Jusos, AfA und 60plus im SPD-Unterbezirk diskutieren Große Koalition

"Dann lieber bleiben lassen"

Groko ja oder nein? Eindeutig wurde diese Frage im Capitol bei einer Diskussion des Juso-Unterbezirks nicht beantwortet. Es ging engagiert hin und her; zurück blieben aber vor allem Zweifel.

Es gehe nicht um Personalentscheidungen, sondern um Inhalte, gab der Vorsitzende des Unterbezirks der Jungsozialisten, Jonas Lay, die Richtung bei der Informations- und Diskussionsveranstaltung im Capitol vor. Zum Thema "Wie geht es weiter in Berlin - Aufbruch oder Stillstand?" hatten die SPD-Jungsozialisten, die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) und 60plus eingeladen. Im Mittelpunkt standen dabei Fragen: Ja oder Nein zu einer Großen Koalition? Und was bedeutet das für eine Erneuerung der SPD?

Nur anfangs gefreut

Nach den Statements standen die Referenten in einer Diskussionsrunde, die Lisa Hartinger und Lukas Pürner vom Kreisverband der Jusos leiteten, Rede und Antwort. Zunächst habe sie sich gefreut, als sie im vorliegenden Koalitionsvertrag gelesen habe, dass die Novellierung des Berufsbildungsgesetzes und die Mindestausbildungsvergütung vorgesehen seien, bekannte die bayerische Landesvorsitzende der Jungsozialisten, Stefanie Krammer, denn dafür hätten die Jungsozialisten viele Jahre gekämpft. Doch als nach dem Satz "Wir werden das Berufsbildungsgesetz novellieren" nichts mehr kam, wie es danach aussehen solle, sei es mit dieser zunächst positiven Einschätzung wieder vorbei gewesen. "Denn ohne Vorgaben kann es durchaus passieren, wie die Erfahrung zeigt, dass in einem CDU-geführten Bildungsministerium dieses Gesetz statt verbessert schlechter novelliert wird. Dann sollte man es lieber bleiben lassen."

Ähnliches könne man über die vorgesehene Mindestausbildungsvergütung sagen, die anscheinend nicht für Sozial- und Pflegeberufe gelten solle. "Selbst die Dinge, die erst einmal gut klingen, entpuppen sich bei näherem Hinsehen als Mogelpackung", betonte Stefanie Krammer.

Der Koalitionsvertrag bleibe an entscheidenden Stellen vage und verliere sich in Prüfaufträgen. Die für die Jusos zentralen Punkte, der Einstieg in die Bürgerversicherung und weitgehende Härtefallregelungen für Geflüchtete, seien darin nicht verankert worden. "Ebenfalls wurde die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung nicht durchgesetzt, sondern lediglich in Betrieben mit über 75 Beschäftigten eingeschränkt. Mit diesen Ergebnissen kann man nicht zufrieden sein, und deshalb lehnen die Jungsozialisten eine Große Koalition ab", so Krammer.

"Die AfA Bayern gibt keine Empfehlung für oder gegen den Koalitionsvertrag", sagte Ronja Endres, Mitglied des AfA-Bundesausschusses. Vor einer Entscheidung sollte aber der Vertrag nicht nur im Detail, sondern in seiner Gesamtheit - verbunden mit den Folgen für die Gesellschaft - betrachtet werden. Denn in den verschiedenen Bereichen wie Befristungen, Leiharbeit, Teilzeit, betriebliche Mitbestimmung, berufliche Ausbildung und Rente gebe es positive Ansätze, aber auch Punkte, die man ablehne. Zum Thema

Selbst die Dinge, die erst einmal gut klingen, entpuppen sich bei näherem Hinsehen als Mogelpackung. Stefanie Krammer, Juso-Landesvorsitzende

 

Die Menschen müssen stärker als bisher in die Entscheidungen einbezogen werden. Wolfgang Fesich, Bezirksvorsitzender von 60plus

 

Die AfA Bayern gibt keine Empfehlung für oder gegen den Koalitionsvertrag. Ronja Endres, Mitglied im AfA- Bundesausschuss


Rekordtief tut richtig weh "Warum hat die SPD mit 33 Prozent vor einem Jahr bis zur Bundestagswahl so viele Wähler verloren und ist nach den Gesprächen mit der Union über eine Große Koalition auf ein Rekordtief abgestürzt?", fragte 60plus-Bezirksvorsitzender Wolfgang Fesich.
Liege es nur an den personellen Querelen auf Bundesebene oder habe es tiefere Gründe? Für viele Menschen sei nicht erkennbar gewesen, welche Partei mit welchen Vorschlägen in die Verhandlungen ging. "Auch ist es der SPD nicht gelungen, wie es früher der Fall war, sich als zukunftsweisende Alternative im Sinne der Arbeitnehmer und Rentner gegenüber den Unionsparteien darzustellen. Diese Aufgabe stellt sich, unabhängig davon, ob man für oder gegen eine Große Koalition ist." Die Fragen, die die Menschen bewegen - Arbeits-, Sozial- und Gesundheitspolitik und wie es auf kommunaler Ebene weitergehe - müssten wieder im Mittelpunkt stehen. Auch gehe es um die Erneuerung der SPD. "Die Menschen müssen stärker als bisher in die Entscheidungen einbezogen werden," forderte Fesich.

Negativbeispiel Österreich

In der Diskussion spielte die Frage, ob die SPD in einer Großen Koalition oder als stärkste Oppositionspartei besser die Interessen der Arbeitnehmer vertreten kann, eine große Rolle. Einige Redner befürchteten, dass die SPD in dieser Koalition nicht mehr erkennbar sei, da sie von den Unionsparteien dominiert würde. Mit der Folge, dass die SPD weitere Wähler verliere. Andere meinten, wenn die SPD nicht in die Bundesregierung eintrete, bleibe sie für viele Jahre in der Opposition.Auch was die AfD betraf, gab es unterschiedliche Auffassungen. So wurde vor Neuwahlen gewarnt, da dabei die AfD noch mehr Stimmen erhalten könnte. Andere wiesen auf das Negativbeispiel einer Großen Koalition in Österreich hin, wo die Rechtspopulisten davon profitierten, um jetzt in der Regierung zu sitzen. Unabhängig davon, ob die SPD in eine Groko eintritt, werde sie die derzeitige Schwächeperiode überstehen, da sie gebraucht werde, konstatierte Juso-Kreisvorsitzender Lukas Stollner.

16.02.2018 in Landespolitik

Politischer Aschermittwoch in Vilshofen

 
Lukas Stollner mit Natascha Kohnen in Vilshofen.

Auch dieses Jahr war wieder eine Abordnung der Jusos aus dem Unterbezirk am politischen Aschermittwoch in Vilshofen. Redner war der Regierende Bürgermeister der Freien und Hanse Stadt Hamburg Olaf Scholz.

12.02.2018 in Allgemein

Wie geht es weiter in Berlin?! Aufbruch oder Stillstand?

 

Liebe Genossinnen und Genossen,

liebe Jusos,

liebe Freundinnen und Freunde der Sozialdemokratie,

 

hiermit laden wir Dich/Sie recht herzlich zu einer Diskussionsveranstaltung zu den Ergebnissen der Koalitionsverhandlungen unter dem Motto:

 

„Wie geht es weiter in Berlin?!

Aufbruch oder Stillstand?“

 

mit Stefanie Krammer

(Landesvorsitzende Jusos Bayern)

am 18. Februar ab 18 Uhr

im Capitol, Bayreuther Str. 4, 92237 Sulzbach-Rosenberg,

ein. Tauschen wir uns aus und lasst uns gemeinsam Diskutieren. Die SPD ist immer das, was ihre Mitglieder verkörpern. Sind wir selbst die Alternative, die wir einfordern, dass es sie gibt.

 

Freundschaft!

Auf Euer kommen freuen sich

Jonas Lay, Danielle Gömmel, Lukas Stollner,

Lisa Hartinger, Julia Birner, Lukas Pürner,

Marie Birner und Simon Seibert

 

Jusos Amberg-Sulzbach

Stadt und Land

24.01.2018 in Bundespolitik

#Erneuerung

 

24.01.2018 in Bundespolitik

NEIN zu einem "Weiter so"! Beginn des Zwergenaufstands!

 

„Ein starkes Ergebnis!“ und „Kontinuierliche gute Arbeit zählt am Schluss trotzdem.“, so lautete das Fazit der Jusos Amberg-Sulzbach über die Wahl von Michael Göth als 1. Bürgermeister in Sulzbach-Rosenberg. Die Jusos brachten sich bei den Infoständen, der Flyerverteilung und verschieden Aktionen im Wahlkampf stark mit ein und konnten erneut Neumitglieder in ihren Reihen begrüßen, wie Julia Birner von der Juso AG Sulzbach-Rosenberg erfreut berichtete. Mit Michael Göth als Oberbürgermeister bleibt Sulzbach-Rosenberg weiter in verantwortungsvollen Händen und kann seine positive Entwicklung weiter vorsetzten, zeigte sich der Juso Kreisvorstand um Lukas Stollner zuversichtlich.

Mit etwas Verwunderung reagierten die Jusos auf die Äußerungen der letzten Tage von verschiedenen ehemaligen Parteisekretären verschiedenster Parteien, die demokratische Meinungsfindungsprozesse herablassend als „Zwergenaufstand“ bezeichnen und es nicht für nötig erachten in ihrer eigenen Partei überhaupt eine Diskussion zuzulassen.


„Das unterscheidet uns als Mitmachpartei mal wieder deutlich von manchem politischen Mitbewerber, bei dem der Parteivorstand in Gutsherrenart entscheidet ob die Mitglieder überhaupt angehört werden.“


stellte Marie Birner auf der Sitzung der Jusos in Sulzbach-Rosenberg fest.

Die Jusos waren sich einig, dass ein vertrauensvolles Regieren mit dieser CSU auf Bundesebene nicht zu machen ist. Und ein „Weiter so“ als Reaktion auf die Wahlergebnisse nicht angebracht ist.


„Diesem Sondierungspapier fehlt eine zukunftsweisende Erzählung oder Idee!“


, begründete die Stellv. Kreisvorsitzende Lisa Hartinger die Ablehnung der Jusos Amberg-Sulzbach. „Die Gesellschaft nach vorne bringen. Zukunftsfest machen und etwas verändern wollen an den aktuellen Zuständen. Das Leben ein Stückchen besser machen.“, das war und ist das Ziel der Sozialdemokratie immer gewesen sind sich die Jusos Amberg-Sulzbach einig. In diesem Sondierungspapier ist hiervon kaum etwas erkennbar.

Mit Blick auf den Mitgliederentscheid werden die Jusos deswegen im Kreisverband Amberg-Sulzbach noch eine öffentliche Veranstaltung mit Stefanie Krammer, der Juso Landesvorsitzenden von Bayern, für alle Interessierten abhalten. Außerdem sind bereits Gespräche mit den drei Delegierten Ismail Ertug, Uwe Bergmann und Brigitte Bachmann die den Unterbezirk auf den Bundesparteitag vertreten geplant, auf denen die Jusos ihre Kritikpunkte den Delegierten erneut darlegen werden.

Eine Erhöhung des Mindestlohns, die Nachbesserungen bei der Mietpreisbremse, die Abschaffung von sachgrundlosen Befristungen und die Verstärkung des sozialen Wohnungsbaus, sowie tatsächliche Verbesserungen im Pflegebereich sind für die Jusos nur einige der Pflichtbestandteile für einen zustimmbaren Kompromiss.


„Ohne diese wesentlichen Bestandteile kommt dieses Ergebnis unserem eigenen Gerechtigkeitsanspruch als SPD nicht nach.“,


zog Stollner über das Sondierungspapier Bilanz.

Deswegen richten die Jusos einen Appell an alle die mit dem Sondierungspapier unzufrieden sind, oder eine erneute GroKo verhindern wollen, sie in ihrem Bestreben spätestens durch die Ablehnung des Koalitionsvertrages im Mitgliedervotum deutlich zu unterstützen und dem von der Union bestimmten Sondierungspapier eine klare Absage zu erteilen. Außerdem möchten die Jusos erneut darauf hinweisen, dass einem Jeden jederzeit die Möglichkeit offensteht um in die SPD einzutreten und das Nein-Lager noch zu stärken, sowie die Ausrichtung der SPD als linke Volkspartei dauerhaft zu stärken und mit zu tragen.

16.01.2018 in Lokalpolitik

Glückwunsch Michael Göth

 
Die Juso AG Sulzbach-Rosenberg mit Michael Göth und Juso Kreisvorsitzenden Lukas Stollner.

„Ein starkes Ergebnis!“ und „Kontinuierliche gute Arbeit zählt am Schluss trotzdem.“, so lautete das Fazit der Jusos Amberg-Sulzbach über die Wahl von Michael Göth als 1. Bürgermeister in Sulzbach-Rosenberg. Die Jusos brachten sich bei den Infoständen, der Flyerverteilung und verschieden Aktionen im Wahlkampf stark mit ein und konnten erneut Neumitglieder in ihren Reihen begrüßen, wie Julia Birner von der Juso AG Sulzbach-Rosenberg erfreut berichtete. Mit Michael Göth als Oberbürgermeister bleibt Sulzbach-Rosenberg weiter in verantwortungsvollen Händen und kann seine positive Entwicklung weiter vorsetzten, zeigte sich der Juso Kreisvorstand um Lukas Stollner zuversichtlich.

Mit etwas Verwunderung reagierten die Jusos auf die Äußerungen der letzten Tage von verschiedenen ehemaligen Parteisekretären verschiedenster Parteien, die demokratische Meinungsfindungsprozesse herablassend als „Zwergenaufstand“ bezeichnen und es nicht für nötig erachten in ihrer eigenen Partei überhaupt eine Diskussion zuzulassen. „Das unterscheidet uns als Mitmachpartei mal wieder deutlich von manchem politischen Mitbewerber, bei dem der Parteivorstand in Gutsherrenart entscheidet ob die Mitglieder überhaupt angehört werden.“ stellte Marie Birner auf der Sitzung der Jusos in Sulzbach-Rosenberg fest.

Die Jusos waren sich einig, dass ein vertrauensvolles Regieren mit dieser CSU auf Bundesebene nicht zu machen ist. Und ein „Weiter so“ als Reaktion auf die Wahlergebnisse nicht angebracht ist. „Diesem Sondierungspapier fehlt eine zukunftsweisende Erzählung oder Idee!“, begründete die Stellv. Kreisvorsitzende Lisa Hartinger die Ablehnung der Jusos Amberg-Sulzbach. „Die Gesellschaft nach vorne bringen. Zukunftsfest machen und etwas verändern wollen an den aktuellen Zuständen. Das Leben ein Stückchen besser machen.“, das war und ist das Ziel der Sozialdemokratie immer gewesen sind sich die Jusos Amberg-Sulzbach einig. In diesem Sondierungspapier ist hiervon kaum etwas erkennbar.

Mit Blick auf den Mitgliederentscheid werden die Jusos deswegen im Kreisverband Amberg-Sulzbach noch eine öffentliche Veranstaltung mit Stefanie Krammer, der Juso Landesvorsitzenden von Bayern, für alle Interessierten abhalten. Außerdem sind bereits Gespräche mit den drei Delegierten Ismail Ertug, Uwe Bergmann und Brigitte Bachmann die den Unterbezirk auf den Bundesparteitag vertreten geplant, auf denen die Jusos ihre Kritikpunkte den Delegierten erneut darlegen werden.

Eine Erhöhung des Mindestlohns, die Nachbesserungen bei der Mietpreisbremse, die Abschaffung von sachgrundlosen Befristungen und die Verstärkung des sozialen Wohnungsbaus, sowie tatsächliche Verbesserungen im Pflegebereich sind für die Jusos nur einige der Pflichtbestandteile für einen zustimmbaren Kompromiss. „Ohne diese wesentlichen Bestandteile kommt dieses Ergebnis unserem eigenen Gerechtigkeitsanspruch als SPD nicht nach.“ zog Stollner über das Sondierungspapier Bilanz.

Deswegen richten die Jusos einen Appell an alle die mit dem Sondierungspapier unzufrieden sind, oder eine erneute GroKo verhindern wollen, sie in ihrem Bestreben spätestens durch die Ablehnung des Koalitionsvertrages im Mitgliedervotum deutlich zu unterstützen und dem von der Union bestimmten Sondierungspapier eine klare Absage zu erteilen. Außerdem möchten die Jusos erneut darauf hinweisen, dass einem Jeden jederzeit die Möglichkeit offensteht um in die SPD einzutreten und das Nein-Lager noch zu stärken, sowie die Ausrichtung der SPD als linke Volkspartei dauerhaft zu stärken und mit zu tragen.

15.01.2018 in Bundespolitik

Ende der Kanzlerschaft Merkel

 

Selbstkritisch zeigten sich die Jusos Amberg-Sulzbach am vergangen Wochenende bei ihrer Kreisvorstandssitzung über den Verlauf der Bundestagwahl und diskutierten auch über die aktulle Situation zur Regierungsbildung. „Wir haben es verpasst die Menschen abzuholen. Die Partei war teilweise unorganisiert. Trotz guter Aktionen vor Ort hat uns das politische Momentum gefehlt“, zieht die Stellv. Kreisvorsitzende Lisa Hartinger Bilanz. „Für die Landtagswahl im kommenden Herbst gilt es neue Wege zu beschreiten.“

Für die Jusos ist das Ende der Kanzlerschaft Merkel längst überfällig, denn nach 12 Jahren "Fahren auf Sicht", ohne Ideen und einen Plan für die kommenden Jahre und nur auszusitzen, statt zu regieren, kann und darf es mit der SPD ein „Weiter so“ nicht geben. Deutliche und wichtige Schritte sind nach Ansicht der Jusos unter anderem in der ganzen Sozialversicherung dringend notwendig um auf die heutigen bereits bestehenden Missstände zu reagieren und auf die Herausforderungen des demographischen Wandels gewappnet zu sein.

Die Jusos um Kreisvorsitzenden Lukas Stollner bezeichneten das ergebnislose Balkonwinken und die neoliberale Phrasendrescherei der CSU als „ein starkes Stück“, da nun versucht wird, die SPD öffentlich unter Zeitdruck zu setzten. Laut Julia Birner, zeigt sich an diesem Beispiel mal wieder die Taktik der CSU durch populistische Parolen von der eigenen Unfähigkeit abzulenken. „Das haben sie in der letzten Bundesregierung oft genug versucht um von der Unfähigkeit ihrer Minister, ob im Dieselskandal, bei dem die Autolobby geschützt und der Verbraucher den Schaden hat, oder auch beim Fall von Glyphosat, bei dem für den Minister mehr die Lobbyinteressen, als die Gesundheit der Bürger und die Interessen der Bauern im Fokus standen.“ merkte Marie Birner zu dem Agieren der CSU Minister in Berlin an.

Nach Auffassung der Jusos ist es weiterhin nicht Aufgabe der SPD und auch keine Staatsraison, die nächste Amtszeit von Angela Merkel zu ermöglichen, die seit 2005 leider zeigt, dass man auch ohne Plan regieren kann, sondern sich den innerparteilichen Diskurs über die vergangen 20 Jahre zu stellen und die Lehren daraus zu ziehen. Die Jusos favorisieren immer noch das Konzept einer Minderheitsregierung, das anscheinend nur wegen dem Unwillen der Kanzlerin scheitert, die bereits nicht fähig war die Querelen zwischen CSU und Grüne zu unterbinden.

Zum Abschluss diskutierten die Jusos noch über der anstehenden Landtagwahl in Bayern und die Chancen und Risiken der Digitalen Revolution. „Künstliche Intelligenz und Roboterisierung klingt für viele nach Science-Ficiton. Dabei wird sich die Arbeitswelt der Menschen genau hierdurch in nur wenigen Jahren bis Jahrzenten komplett verändern. Hier müssen gerade die Sozialdemokraten Vordenker sein“, forderte Lukas Pürner. „Die SPD ist die alte und die neue Arbeiterpartei. Das gilt es im kommenden Wahlkampf für den Landtag und den Bezirktstag erneut zu vermitteln!“ schloss der Juso Kreisverbandsvorsitzende Lukas Stollner die Sitzung.

15.11.2017 in Umwelt

WAA - Zeitzeugengespräch

 
Der Streit um die WAA zog sich quer durch Familien, Partein und Gewerkschaften. 1986 war der Höhepunkt der Auseinandersetzungen am Bauzaun erreicht. 31 Jahre später wird jetzt ein Film über die Geschehnisse von damals gedreht, der nächstes Jahr im Kino erscheinen soll. Um diese anscheinend so bedeutsamen Geschehnisse richtig einordnen und realitätsnah berichtet zu bekommen, machte sich eine Gruppe von Jusos um den Bezirksvorsitzenden Peter Strahl und den Kreisverbandsvorsitzenden von Amberg-Sulzbach Lukas Stollner gemeinsam auf, um die Schauplätze des Widerstandes zu besuchen. Als Zeitzeugen konnten die Jusos dabei auf die „Ikone des Widerstandes“ Altlandrat von Schwandorf, Hans Schuierer bauen, der bis heute weit über die Bundesrepublik hinaus als Symbol des Widerstandes gilt.

Gestartet wurde in der Mitte des heutigen „Innovationspark Wackersdorf“ vor dem Gebäude, das früher das Brennstäbelager werden sollte und vor dem im letzten Jahr auf Antrag der SPD Fraktion im Schwandorfer Kreistag eine Infotafel mit den zeitlichen Ablauf der Protestbewegung zur Erinnerung aufgestellt wurde.

Der Altlandrat war anfangs durchaus "aufgeschlossen für die neue Technologie", die nach dem "Aus" von Kohle und Stahl neue Arbeitsplätze in die Region bringen sollte. Die SPD, wie auch die Gewerkschaften waren damals intern gespalten zwischen Befürwortern und Gegnern. Die IG Bau in Schwandorf erhoffte sich zusätzliche Arbeitsplätze und war für die WAA, die ÖTV und die Postgewerkschaften fürchteten dagegen um die demokratischen Grundrechte und waren vehemente Gegner. Doch bald durchschaute Schuierer "das falsche Spiel" der bayerischen Staatsregierung, dank der unermüdlichen Aufklärungsarbeit über die Gefahren und Risiken der Atomkraft durch die Bürgerinitiativen und Lehrkräfte der Schwandorfer Schulen.

In bundesweiten Auftritten warnte der heute 85-jährige SPD-Politiker vor den Gefahren der Atomfabrik und stellte sich auch im Amt "quer". Weil sich der damalige Landrat weigerte, trotz einer Weisung der Staatsregierung bau- und wasserrechtliche Bescheide zur Genehmigung der atomaren Wiederaufarbeitungsanlage zu unterzeichnen, änderte der Bayerische Landtag mit der CSU-Mehrheit das Verwaltungsverfahrensgesetz und verankerte das Selbsteintrittsrecht der Aufsichtsbehörde, diese sogenannte „Lex schuierer“ gilt bis heute, wurde aber seit dem nicht mehr angewendet. Gleichzeitig wurde gegen Hans Schuierer ein Disziplinarverfahren eingeleitet.

Nach und nach habe man in den kommenden Jahren schrittweise auch die Position der BundesSPD von einem damaligen Befürworten der Atomkraft zu einer ablehnenden Haltung verändern können und so den Ausstieg aus der Atomkraft vorantreiben können.

Nach dem Besuch des „Franziskus-Materl“ kehrten die Jusos noch beim Troidl Wirt in Neuenschwand ein um noch über die Entwicklungen innerhalb der SPD zu beraten und den Altgedienten Genossen nach den ein oder anderen Rat zu fragen.

15.11.2017 in Gesundheit

Aufwertung der Pflege stand im Fokus

 
Marie Birner, Kerstin Wittmann, Julia Birner und Lukas Stollner.

Die Aufwertung der Pflege stand bei den Jusos im Unterbezirk Amberg-Sulzbach-Neumarkt in diesem Jahr bereits mehrfach im Fokus. Nach dem Fachvortrag von Frau Birner von der Pflegefachschule in Sulzbach-Rosenberg auf der letzten Sitzung, besuchten die Jusos um Julia und Marie Birner und Lukas Stollner das Krankenhaus St. Marien in Amberg um mit der Pflegedirektorin des Krankenhauses Frau Kerstin Wittmann zu sprechen und sich einen realen Einblick in den Alltag der Pflegerinnen und Pfleger zu verschaffen.


Neben der aktuellen Situation der über 700 Pflegerinnen und Pfleger, ging es in dem Gespräch auch über die Ausbildung im eigenen Haus und dem neuen Studiengang der Pflegefachkraft als Duales-Studium.
Des Weiteren wurden die Themen der Einführung einer Pflegekammer in Bayern und auf Bundesebene für die Interessenvertretung der Pflegerinnen und Pfleger diskutiert. Die Jusos stellen sich hier hinter die Forderung der Schwesternschaft und des bayerischen Landespflegerat für die Errichtung einer Pflegekammer, die eine Stärkung des Pflegepersonals zu Folge hätte und dem Personal Mitsprache sichern würde.

Außerdem wurde am Rande auch über Abrechnungsmodalitäten und Kuriositäten gesprochen, die diea  Jusos nicht nachvollziehen können, wie das nicht berücksichtigen des erhöhten Betreuungsbedarfs von Patienten mit einer Demenzerkrankung. Der Bedarf wird zwar in der ambulanten und stationären Pflege berücksichtigt, jedoch nicht in der Klinik.

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