Jusos besuchen Lebenshilfe

Veröffentlicht am 13.06.2011 in Gesundheit & Verbraucher

Die Jusos im Unterbezirk Amberg-Sulzbach-Neumarkt um Julius Schmidl besuchten zusammen mit Genossen der SPD Arbeitsgemeischaft 60Plus und ihrem Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl das Heilpädagogisches Zentrum der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach e.V.

Von der Leiterein der Offenen Behindertenarbeit (OBA), Frau Hildegard Legat, erfuhren die Genossen viel über die Arbeit des Lebenshilfe Amberg-Sulzbach e.V., den verschiedenen Betreuungsangeboten und erhielten tiefe Einblicke in das Heilpädagogischen Zentrum. So beherbergt es eine Frühförderstelle, die Schulvorbereitende Einrichtung (SVE), Schule mit Grund-, Haupt- und Berufschulstufe und das Büro der Offenen Behindertenarbeit (OBA). In einer sehr ansprechenden Atmosphäre werden Kinder und Jugendliche in kleinen Klassen bis maximal 12 Personen unterrichtet. Frau Legat wies jedoch auf Ihrer Führung auch drauf hin, dass trotzdem sehr viel Wert auf Disziplin gelegt wird. Reinhold Strobl (MdL) zeigte sich beeindruckt, und würde sich ein solches Schulangebot mit kleinen Klassenzimmern auch für die Regelschulen wünschen. Neben der Schule bietet das Zentrum ein reiches Angebot an Freizeit- und Betreuungsmöglichkeiten der OBA, sowie Beratung und Unterstützung seiner Besucher und deren Familien, aber auch immer mit dem Schwerpunkt des offenen Austausches und einer gesellschaftlichen Integration ohne Barrieren. Genauso beschäftige man sich innerhalb der Einrichtung mit aktuellen und politischen Themen, wie Andreas Gabler vom Juso Kreisverband Neumarkt der ausgehängten Schülerzeitung entnehmen konnte. Die Teilnehmer gewannen sehr viele positive Eindrücke, jedoch stellte Simon Budde mit Bedauern auch fest, dass eine Teilhabe am alltäglichen Leben für Menschen mit Behinderungen immer noch nicht ganz möglich ist. So ist es beispielsweise für Rollstuhlfahrer nahezu unmöglich, einen Ausflug mit der Bahn zu unternehmen, da erforderliche Rampen an den Bahnhöfen garnicht bzw. zu wenige vorhanden seien. Ähnliches gilt für Gebäude des öffentlichen Lebens. Kinder mit einer körperlichen Beeinträchtigung können gewöhnliche Schulen, gleich ob Haupt-, Realschulen oder Gymnasien oft nicht besuchen, weil es an einer behindertengerechten Ausstattung mangelt. Die Jusos im Unterbezirk möchten sich daher auch weiter mit der barrierefereien Gestaltung des öffentlichen Raumes auseinander setzten. Julius Schmidl fasste den Besuch folgendermaßen zusammen: "Im Leben kommt es nicht vorwiegend auf Geld und Karriere an, sondern in aller erster Linie auf Gesundheit, einen familiären Halt und gesellschaftliche Akzeptanz."

 
 

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