Das Versprechen der Sozialdemokratie

Veröffentlicht am 23.01.2017 in Kreisvorstand

Der Kreisvorstand des Juso Kreisverbandes Amberg-Sulzbach, Stadt und Land

Auf der ordentlichen Kreiskonferenz des Jusos Kreisverbandes Amberg-Sulzbach, Stadt und Land, wählten die Jusos ihren Vorstand neu. Die Wahlen wurden unter der Leitung von Birgit Fruth, Fraktionsvorsitzende der SPD in Amberg und Karl-Heinz König, dem Unterbezirksvorsitzenden der AfA (Arbeitsgemeinschaft für ArbeitnehmerInnenfragen in der SPD) durchgeführt. Bei den Vorstandswahlen ging der bisherige Kreisvorsitzende Lukas Stollner mit 100% Zustimmung als neuer Vorsitzender hervor. Als Stellvertreter werden ihn die nächsten zwei Jahre die bisherige Stellvertreterin und Vorsitzende der Juso AG Kümmersbruck Lisa Hartinger und Paul Heinritz aus Amberg unterstützen. Paul Heinritz folgt somit Daniel Holzapfel als Stellv. Kreisvorsitzenden nach.

Mit Lukas Stollner setzten die Jusos auf eine inzwischen weit über den Landkreis innerparteilich bekannte Persönlichkeit, da Stollner sowohl den Kreis- und Unterbezirksvorstand wie auch seit letzten Jahr als jüngstes Mitglied den Bezirksvorstand der SPD Oberpfalz angehört. Bei den Jusos ist Stollner seit 2013 Vorsitzender des Juso Unterbezirks Amberg, der neben den Landkreis Amberg-Sulzbach und die Stadt Amberg, die Stadt und den Landkreis Neumarkt umfasst. Er vertritt die Region bereits seit 2014 im Bezirksvorstand der Jusos und vertrat die Oberpfalz als Mitglied des Dreiköpfigen Sitzungspräsidiums im letzten Jahr auf der Juso Landeskonferenz, was auch die sehr gute Vernetzung des Kreisverbandes auf Landesebene und darüber hinaus wieder spiegelt.

 

Als Beisitzer wurden aus dem Landkreis Denise Ibler (Ursensollen), Shirko Mohammad (Sulzbach-Rosenberg), Jonas Lay (Kümmersbruck) und aus der Stadt Amberg Simon Seibert und Andreas Pracht gewählt. Somit vergrößert sich die engere Kreisvorstandschaft von 5 auf 8 Personen, was dem vielen Aktivitäten geschuldet ist.

Die gute Vernetzung der Jusos wurde durch die zahlreichen Grußworte und Glückwünsche der Schwesterarbeitsgemeinschaten und Kommunalpolitiker deutlich. Neben Rosemarie Hentschel und Wolfgang Fesich für 60plus, die Fraktionsvorsitzende der SPD in Amberg Birgit Fruth für die ASG (Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokraten im Gesundheitswesen), die Stellv. Bürgermeisterin von Amberg Brigitte Netta für die Arbeitsgemeinschaft für Integration und Vielfalt auch Karl-Heinz König für die AfA (Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen).

Karl-Heinz König stellte in seinem Kurzbericht der AfA auch die Diskussion bzgl. des Erhalts des Hochofen-Plaza in Sulzbach-Rosenberg da. Die Jusos sind auch der Auffassung, dass der Hochofen-Plaza als Teil eines Museums- mit Eventcharakter, damit man der geschichtlichen Bedeutung der Maxhütte für die Region, sowie auch den Umweltschutz genüge und eine Zukunftsperspektive aufzeigt, unterstützt werden soll. Die Jusos unterschrieben deswegen auch geschlossen die Unterschriftenaktion „Rettet den Hochofen und die Hochofen-Plaza-Denkmalschutz dort, wo er wichtig und sinvoll ist!“, an die Staatsregierung die von der Interessengemeinschaft „Freunde Rosenberg“ iniziert wurde.

Für die SPD Amberg war Hannelore Zapf sowie für den Kreisverband Amberg-Sulzbach der Vorsitzende Uwe Bergmann aus Schnaittenbach anwesend. In seinem Grußwort bedankte sich Bergmann bei den Jusos für ihr Engagement in den vergangen Periode und freute sich über das stetige Wachstum und die wirklich gute Zusammenarbeit, ob im Kreisvorstand oder darüber hinaus, „der SPD Kreisvorstand, weiß was er an euch hat und ist froh und stolz über euer Engagement“ fasste er es zusammen. Bergmann sprach seinen Respekt insbesondere den Jusos für ihren sehr engagierten Einsatz gegen rechtes Gedankengut und für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft an. Außerdem würdigte er den neuen, sowie alten Kreisvorsitzenden für sein wirken, welches nicht selbstverständlich ist und großen Respekt verdiene.

Birgit Fruth und Brigitte Netta gingen auf zwei Veranstaltungen der Jusos in den letzten beiden Jahren in Amberg ein, wie die Gedenkveranstaltung mit den Gewerkschaften an den Mord von Klaus Peter Beer durch Täter aus dem rechtem Spektrum, sowie die Beteiligung am Bündnis für Toleranz und Menschenrechte.

In seinem Rechenschaftsbericht anschließend führte Stollner noch weiter Aktionen der Jusos, wie die Beteiligung an der Alpeninternationalen in Österreich, die Gedenkstättenfahrt nach Dachau in diesem Jahr, sowie nach Krakau und Auschwitz im letzten Jahr, die regelmäßig Stattfindende Sitzungen des Generationenforums, die Themenveranstaltung zu TTIP und CETA unter dem Motto: „Fairhandel statt Freinhandel!“, die Juso-Tourbus-Tour durch den Landkreis und Aktionen zu kommunalen Themen wie den Öffentliche Nahverkehr und der alten Juso Forderung, „Jede Stunde ein Bus, egal wann, egal wo!“, der Besuch des Briefzentrums in Schafhof, sowie den Ostereierverteilaktionen, den Wasserballaktionen und den vielen Angebote in den Ferienprogrammen der Kommunen.

Seinen Rechenschaftsbericht schloss Stollner mit dem Satz:


„Die Idee der Sozialdemokratie beinhaltet ein doppeltes Versprechen: Du hast es in der Hand, was aus deinem Leben wird. Und wir lassen dich dabei nicht allein. Dieses Versprechen müssen wir auch wieder einhalten und wahrmachen, dafür werden wir uns Jusos weiter einsetzen.“


In der Anschließenden Diskussion ging es über das „scheinheilige“ bayerische Integrationsgesetz, welches mehr ausgrenzt, und Integration verhindert, als sie zu unterstützen. Stollner lobte in diesem Zusammenhang die Arbeit der SPD Landtagsfraktion, welche in umfassenden Änderungsanträgen verlässliche Integrationsangebote im Bereich der Bildung, sowie Mitsprachenmöglichkeiten auf Augenhöhe geschaffen hätten und sich somit wiederholt, als die Stimme der Vernunft im Parlament in München auszeichnet.

In seinem Schlusswort legt der neue Vorsitzende Lukas Stollner den Fokus auf die Bundestagswahlen im Jahr 2017. Er appelliert an das Durchhaltevermögen der Jusos und sagte, dass man über Beleidigungen und Anfeindungen stehen müsse. Zudem betonte er, dass es wieder mehr zur Aufgabe der Jusos geworden ist die SPD auf Kurs zu halten. Um dies zu erreichen, müssten die Mitglieder vor Ort den Grundstein legen. Das geschehe vor allem durch die immer wieder kritische Auseinandersetzung mit den bestehenden Zuständen in unserer Gesellschaft und die Rückkoppelung an die MandatsträgerInnen,

„denn Angefangen bei der Auflösung der Zweiklassenmedizin im Gesundheitswesen, dem Beheben des Ärztemangels auf dem Land, die Senkung des Kita-Betreuungsschlüssels, kürzere Wartezeiten auf polizeiliche Hilfe, bezahlbare Mieten, tatsächlich sichere Arbeitsplätze, damit junge Familien auch wieder Planungssicherheit haben und vieles mehr sind einige Themen die uns alle, unabhängig vom Alter etwas angehen. Es geht dabei um die Zeitsouveränität und Leistungsgerechtigkeit, die neben der Verteilungsgerechtigkeit ein wichtiger Bestandteil für ein selbstbestimmtes Leben ist.“

schloss Stollner die Sitzung.

 

Vorsitzender: Lukas Stollner (Birgland)

Stellv. Vorsitzende: Lisa Hartinger (Kümmersbruck), Paul Heinritz (Amberg)

Beisitzer: Denise Ibler (Ursensollen), Shirko Mohammad (Sulzbach-Rosenberg), Jonas Lay (Kümmersbruck), Simon Seibert (Amberg) und Andreas-Edmund Pracht (Amberg)

 
 

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