Besuch bei dem Bundesverband der Schädel-Hirnpatienten in Not e.V. in Amberg

Veröffentlicht am 11.12.2014 in Veranstaltungen

Armin Nentwig, Brigitte Bachmann, Lukas Stollner, Pamel Gil Mata, Laurin Schuster und Andreas Gabler.

Die Jusos im SPD Unterbezirk Amberg um Andreas Gabler und Lukas Stollner besuchten die Notruf- und Informationszentrale des Bundesverbandes Schädel-Hirnpatienten in Not e.V. in Amberg, wo sie sich zusammen mit der Bürgermeisterin Brigitte Bachmann aus Birgland (AS) ausführlich beim Vorsitzenden des Verbandes, Armin Nentwig, MdL a.D. über das Thema Wachkoma informierten.

Armin Nentwig gründet 1990 nach einem persönlichen Schicksal den Bundesverband, um für die Rechte und geeignete Versorgung für Schädel- Hirnpatienten zu kämpfen; „Ich ging bis nach Brüssel und war in vielen Talkshows“ so der ehemalige Landtagsabgeordnete, dessen eigener Sohn an den Folgen eines Schädel-Hirntraumas gestorben war. „Es war sehr viel harte Arbeit Medizin und Politik für dieses Thema zu sensibilisieren“, aber inzwischen sieht er ein Jahrhundert der Neurologie aufsteigen, in dem sich die Fachleute mit Wachkomapatienten stärker auseinandersetzen werden.

Die Jusos zeigten sich sehr beeindruckt vom sozialen Engagement des Verbandes und seines Vorsitzenden Armin Nentwig. Der Juso Unterbezirksvorsitzende Andreas Gabler aus Breitenbrunn (NM): „Das Thema ist heftig und ich hatte es bisher noch gar nicht auf dem Radar, obwohl es doch sehr wichtig ist.“ Der Vorschlag den Verband um den Genossen Nentwig zu besuchen kam von Gablers Stellvertreter Lukas Stollner aus Birgland (AS): „Mir war es ein besonderes Anliegen, den Fokus auch einmal auf ein vermeintliches Nischenthema zu legen, insbesondere wenn in unserem Unterbezirk der Ursprung und die bundesweite Zentrale des Verbandes liegen.“ Der Juso Unterbezirk Amberg umfasst die Landkreise Amberg-Sulzbach und Neumarkt in der Oberpfalz, sowie die kreisfreie Stadt Amberg. Die Idee zum Besuch entwickelte sich im Vorfeld der Juso Weihnachtsfeier, auf der die jungen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten gemeinsam Plätzchen backten und diese den vier hauptamtlichen Mitarbeiterinnen des Verbandes als Weihnachtspräsent und Dankeschön für Ihre Arbeit mitbrachten.

Der Bundesverband Schädel-Hirnpatienten in Not e.V. umfasst 4.000 Mitglieder und betreut mit seinen vier hauptamtliche Mitarbeiterinnen jährlich um die 50.000 betroffenen Personen. Neben der Interessensvertretung für die Patienten sehen sich die Verbandsverantwortlichen im Wesentlichen als Ansprechpartner für betroffene Familien, bieten Hilfestellung, und möchten mit ihrer Zeitschrift „Wachkoma“, vielen Einzelpublikationen und auf ihrer Internetseite http://www.schaedel-hirnpatienten.de/ zum Thema informieren.

 
 

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