15.10.2017 in Bundespolitik

Willen zur Veränderung und den Blick in die Zukunft

 
Danielle Gömmel, Jonas Lay, Lisa Hartinger, Lukas Stollner, Lukas Pürner und Anna Keßler waren aus dem UB mit dabei.

Mit dem Willen zur Veränderung und den Blick in die Zukunft gerichtet, fand am vergangen Wochenende die Landeskonferenz der Jusos Bayern im Karl-Bröger-Zentrum in Nürnberg statt. Verändern wollen die Jusos Bayern einiges und fühlen sich durch das desaströse Wahlergebnis der SPD in Bayern nun noch mehr bestätigt, dass sich innerparteilich einiges verändern muss. Auch wenn man mit der Neuwahl des Landesvorstandes der BayernSPD um Natascha Kohnen, Johanna Uekermann, Marietta Eda und Uli Grötsch im Frühjahr schon einen Neuanfang eingeleitet und einen großen Schritt hin zu mehr Profil und einer glaubwürdigen linken Politik gegangen sei, ist dies nach Auffassung der Jusos erst der Anfang gewesen, dem jetzt einige folgen müssen, um das durch die Agenda 2010 verursachte Vertrauensloch zu schließen.

Mehr innerparteiliche Demokratie, kein von oben nach unten Delegieren von Meinungen, besseres und akribischeres nachvollziehen von Abstimmungen der Abgeordneten durch die Parteibasis und klare Kante, auch gegen Meinungsumfragen, damit ein klareres Profil erkennbar wird, sind nur ein paar von den über 50 Punkten die im beschlossenen Leitantrag „ResetBayernSPD“ in den Kategorien Positionierung und Bündnisarbeit, Antragsarbeit, Anbindung der Fraktion an die Partei bis Listenaufstellung bei Wahlen aufgeführt sind. Ein wichtiger Punkt war außerdem die Neumitgliederarbeit und Bildungsarbeit, da die vielen Neumitglieder jetzt so schnell wie möglich in die Partei mit eingebunden werden sollen und ihre Ideen mit einbringen sollen. Seit Bekanntgabe der Kanzlerkandidatur von Martin Schulz sind auch viele junge Menschen in die SPD eingetreten, die sich für mehr Gerechtigkeit einsetzten wollen und gemeinsam mit den Jusos das linke Profil der SPD schärfen werden.

Der Generalsekretär der Bayern SPD Uli Grötsch aus Weiden sprach in seinem Grußwort davon, dass die SPD umgestaltet werden muss. Viele Punkte des Leitantrags seien seiner Meinung nach wichtig und deren Umsetzung notwendig, um die SPD grundlegend zu erneuern, denn die SPD muss nicht irgendwem passen, sondern sie muss zu den Mitgliedern passen, die der Partei ein Gesicht geben in der Nachbarschaft oder im Bekanntenkreis.

Die Delegation aus dem Juso Unterbezirk Amberg-Sulzbach-Neumarkt um den Juso Kreisverbandsvorsitzenden von Amberg-Sulzbach Lukas Stollner (Birgland), der stellv. Juso Kreisvorsitzenden Lisa Hartinger (Kümmersbruck), Jonas Lay (Kümmersbruck), Danielle Gömmel (Postbauer-Heng), Lukas Pürner (Etzelwang) und Anna Keßler (Freystadt) zeigte sich erfreut über einige beschlossene Anträge aus der Oberpfalz.

Darunter auch ein Antrag, der fordert, dass PKW-fahren schon ab 16 Jahren erlaubt werden soll, damit gerade im ländlichen Raum, wo der ÖPNV noch große Lücken hat, Beteiligungs- und Zukunftschancen auch im Zusammenhang mit der Frage, wie überwindet man den Weg zum Ausbildungsplatz oder zur Berufsschule, geboten werden.

Weitere Anträge gab es zur Verbesserung des Datenschutzes, der Forderung nach der Verankerung des Umweltschutzes im Grundgesetz, die Bekämpfung von häuslicher Gewalt, der Aufstockung vom psychologischen Fachpersonal in schulischen Einrichtungen, die Stärkung der Pflegeberufe und zu einem Verbot von Wildtieren im Zirkus.

Während der Landeskonferenz wurden außerdem die Delegierten für den Bundeskongress der Jusos gewählt, der dieses Jahr Ende November in Saarbrücken stattfinden wird. Hier wir neben einem neuen Bundesvorstand auch eine neue Juso Bundesvorsitzende bzw. ein neuer Juso Bundesvorsitzender gewählt, da die bisherige Vorsitzende Johanna Uekermann nicht mehr kandidiert. Der Juso Unterbezirk Amberg-Sulzbach-Neumarkt stellt dort zwei der vier Delegierte aus der Oberpfalz.

23.09.2017 in Bundespolitik

Deine Stimme für die SPD

 
Lisa Hartinger, Isamil Ertug, Wolfgang Fesich, Brigitte Baschmann und Lukas Stollner.

Ob als Mitglied des Europäischen Parlamentes, ob als Stellv. Landrätin und Bürgermeisterin, ob als Gemeinderat und Student, ob als Rentner und 60plus Vorsitzender oder als Angestellte und Juso-AG Vorsitzende.

Wir alle stehen ein für ein Europa, das offen, frei und vielfältig ist. Freiheitliches Denken, Toleranz, Rechtsstaatlichkeit und die Achtung der Menschenwürde müssen verteidigt werden. Das geht weder mit Waffen noch mit Mauern. Wir treten für ein solidarisches und DEMOKRATISCHES EUROPA EIN. Lass uns gemeinsam dafür kämpfen und die Europäische Union verändern und das auch Generationen übergreifend.

Gemeinsame Verantwortung

Frieden in Europa ist nicht selbstverständlich, das wissen wir aus der Vergangenheit. Viele Probleme lassen sich nicht von einzelnen Ländern lösen. Deshalb darf Europa nicht auseinander brechen. Und deshalb dürfen wir Europa nicht den RechtspopulistInnen überlassen. Wenn Menschen in Not zu uns kommen, die vor Bürgerkrieg, Verfolgung und Tod fliehen, sind wir gefragt. Wir wollen eine humanitäre Flüchtlingspolitik in ganz Europa. Das Recht auf Asyl muss unangetastet bleiben. Dafür sollen alle Länder der EU Verantwortung übernehmen. Wir brauchen eine einheitliche Entscheidungspraxis und gleichen Schutz überall in der Europäischen Union.

Wir wollen eine humanitäre Flüchtlingspolitik in ganz Europa. Das Recht auf Asyl muss unangetastet bleiben.
Gemeinsame Sozialstandards

Die EU ist nicht dazu da, dass es den Konzernen gut geht. Sie soll die BürgerInnen in den Mittelpunkt stellen. Deshalb darf sie nicht NUR DEN HANDEL vereinfachen, sondern muss endlich auch gemeinsame Sozialstandards festsetzen. Es geht um grundlegende Rechte für ArbeitnehmerInnen, wie anständige Tariflöhne und Urlaubsregelungen. Und es geht um vernünftige Standards zur Absicherung bei Krankheit, Arbeitslosigkeit und in der Rente, die für alle EuropäerInnen gelten. Sozialdumping wie bei der Vergabe von Unteraufträgen oder bei Briefkastenfirmen wollen wir bekämpfen.

Neue Perspektiven schaffen

In vielen Ländern Europas ist die Wirtschaftskrise nach wie vor nicht überwunden. Das hat dramatische Folgen für die betroffenen Menschen und erzeugt Wut und Frust. Kein europäisches Land darf gezwungen werden, seine Gesellschaft weiter kaputtzusparen. Stattdessen braucht es jetzt mehr Investitionen für einen Aufschwung und neue Entwicklungschancen. Mit einheitlichen europäischen Regeln wollen wir Steuerbetrug und Steuerdumping beenden, damit die Staaten wieder handlungsfähig werden. Das ist gerade für junge Menschen wichtig. Wir teilen unsere Zukunft mit vielen anderen Jugendlichen aus Europa und dürfen nicht zulassen, dass sie keine Perspektive haben. Mit aufgestockten EU-Mitteln wollen wir daher Jugendarbeitslosigkeit bekämpfen und in einem Jugendbeschäftigungsfonds bündeln. Denn uns kann es nur gut gehen, wenn es auch unseren Nachbarn gut geht.

Austausch fördern

Erfolgsprojekte wie der europäischen Freiwilligendienst und Austauschprogramme der EU wie Erasmus+ für Azubis WOLLEN WIR AUSBAUEN. Junge Menschen sollen unterstützt werden, wenn sie für Studium, Ausbildung oder Arbeitsplatz in ein anderes EU-Land gehen.

Martin wählen!
Johannes wählen!
SPD WÄHLEN!

#gerechtist #zeitfürmartin #solidarität #europa

20.09.2017 in Bundespolitik

Viele Gründe für die SPD

 
Lukas Stollner, Paul Heinritz, Simon Seibert mit den Postkarten für die Schlussmobilisierung.

Es gibt am Sonntag wirklich viele Gründe zur Wahl zu gehen. Es gibt am Sonntag auch viele Gründe sein Kreuz bei Johannes Foitzik und der SPD zu machen.

- Einführung der Bürgerversicherung
- Einführung eines Chancenkonto für ein Recht auf Weiterbildung
- Einführung eines Einwanderungsgesetzes...
- Anhebung des Mindestlohns
- Abschaffung der Leih- und Zeitarbeit
- Gleiche Löhne für Frauen und Männer
- Kostenfreie Bildung von der Kita bis zur Uni
- Ausweitung der Mietpreisbremse
- Ausbau des schnellen Internets
- Verbot von spekulativen Geschäften mit Lebensmitteln
- Freibeträge ausweiten für Nebeneinkünfte auf Hartz IV
- Friedenspolitik statt Aufrüstung
- Rückkehrrecht von Teil- auf Vollzeit
- Keine Anhebung des Renteneintrittsalter auf 70

und vieles mehr....

#gerechtist #zeitfürgerechtigkeit #zeitfürmartin

4 Tage bis zur Wahl.
4 Tage und dann Martin und Johannes wählen.

08.09.2017 in Bundespolitik

Jusos treffen Martin Schulz

 
Jonas Lay, Martin Schulz, Julia Birner und Lukas Stollner im Bermuda2Eck in Bochum.

Die Jusos aus dem Juso-Unterbezirksvorstand Amberg-Sulzbach-Neumarkt um Vorsitzenden Lukas Stollner, Jonas Lay, Fabian Dobmeier und Julia Birner nahmen am Wochenende am Jugend-Campaign-Camp der Jusos in Bochum teil. Dabei hatten sie die Möglichkeit, mit dem SPD Kanzlerkandidaten und Parteivorsitzenden Martin Schulz über die Anliegen der Nachwuchspolitiker zu sprechen und die Interessen der Jugend zu verdeutlichen.

Die Gruppe aus der Oberpfalz sprachen mit Martin Schulz über bezahlbaren Wohnraum, Infrastruktur in der Fläche, kostenfreie Bildung, Kita-Gebühren und darüber, die Fahrkosten in der Oberstufe und zur Uni abzuschaffen. Weitere Themen waren ein Mindestlohn für Azubis, solidarisches Europa und einer Friedenspolitik anstatt Aufrüstung.

Am Freitag, 8. September, ist Martin Schulz in Regensburg. Die Jusos aus dem Unterbezirk Amberg-Sulzbach-Neumarkt laden dorthin ihre Mitglieder und alle Interessierten ein, diese Möglichkeit zu nutzen und sich selbst einen Eindruck von dem SPD-Spitzenpolitiker zu machen. Schließlich, so heißt es in einer Pressemitteilung dazu: "Noch ist alles offen, und die Jusos sind sich sicher, dass ab 25. September, ein Bundeskanzler Martin Schulz für mehr Gerechtigkeit sorgen wird - hoffentlich auch mit vielen Stimmen aus der Oberpfalz".

06.10.2016 in Bundespolitik

Oberpfälzer protestierten gegen AfD

 

Mehr als 600 Demonstranten nahmen an der Kundgebung „Für Toleranz und Menschenrechte“ auf Ambergs Marktplatz teil.



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