WIR JUSOS

Wir Jusos sind die Jugendorganisation der SPD. Als Teil der SPD engagieren wir uns für unsere politischen Vorstellungen und wollen die SPD nach unseren Maßstäben gestalten. Wir sind aber mehr als das: Wir verstehen uns als sozialistischen, feministischen und internationalistischen Verband. Wir Jusos wollen, dass die Menschen auf eine andere Art als heute, zusammenleben und arbeiten können. Deshalb treten wir für eine andere Gesellschaftsordnung, den Sozialismus, ein. Wir wollen den Kapitalismus überwinden und kämpfen für unsere Vorstellung von einer Weltgesellschaft mit gerechten Austauschbeziehungen und friedlicher Konfliktlösung, wir wollen eine Gesellschaft der Befreiung der Menschen in der Arbeit, der sozialen Sicherheit und persönlichen Emanzipation. Sozialismus ist für uns keine unerreichbare Utopie, sondern notwendig, um die Probleme unserer Zeit zu lösen.

Wer die Werte Solidarität, Freiheit und Gerechtigkeit durchsetzen will, hat bei den Jusos ein zu Hause. Wir sind eine der größten und traditionsreichsten politischen Jugendorganisationen Europas. Bei den Jusos engagieren sich junge Menschen zwischen 14 und 35. Die Jusos setzen sich für die konkreten Interessen junger Menschen ein und verbinden dieses Engagement gleichzeitig mit der Überzeugung, dass ein anderes Leben, Arbeiten und Wirtschaften möglich ist.

Wir Jusos schmoren nicht im eigenen Saft. Zusammen mit befreundeten Organisationen aus jungen Gewerkschaften, sozialen Bewegungen oder Antifa-Initiativen kämpfen wir für unsere Ziele. In Bündnissen setzen wir uns beispielsweise für mehr Ausbildungsplätze oder gegen Rechts ein. Wir Jusos diskutieren Zukunftsentwürfe für Wirtschaft und Gesellschaft. Gleichzeitig werben wir in konkreten Aktionen für unsere politischen Inhalte. Von der Podiumsdiskussion über den Zukunftsworkshop bis hin zur Demo reicht unser politischer Einsatz.

Wir sind ein offener Verband, der auch für die kurzfristige Mitarbeit offen steht. Wer sich bei den Jusos engagiert muss nicht gleich ein Parteibuch beantragen. Die Juso-Mitgliedschaft macht es möglich: Einfach und ohne Bindungen. Denn bei uns steht die Politik im Vordergrund!

 

20.04.2017 in Lokalpolitik

Florian v. Brunn Besucht die Jusos im Landkreis Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg

 
Am Rande der Vorstellungskonferenz in Regensburg. Jonas Lay, Sebastian Dietmayer, Lukas Stollner mit Florina v. Brunn.

Nach einem original oberpfälzerischen Mittagessen in der Gemeinde Birgland wird MdL Florian von Brunn am Freitag, den 21.4.17 mehrere Stationen im Landkreis Amberg-Sulzbach besuchen und sich vielfältig Informieren

Zunächst wird er in Sulzbach-Rosenberg das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT besuchen und über die neuesten Entwicklungen in diesem Bereich vom technischen Leiter Dipl-Ing Samir Binder informiert.

Anschliessend stattet er der "Zukunftsakademie Lernen Global" in Amberg einen Besuch ab und erfährt hierbei von Dr. Helmut Kollhoff die Zielsetzungen und Chancen dieses bundesweit einmaligen Projektes.

Weiter gehts danach zum Amberger Luftmuseum, in welchen Florian von Brunn vom Leiter Wilhelm Koch gezeigt bekommt, was eigentlich alles mit dem uns umgebenen Stoff möglich ist.

Schlusspunkt dieses interessanten Tages bildet um 19.00 die Podiumsdiskussion "Lebenswerte Oberpfalz! Nachhaltig leben und arbeiten - wie es geht und was müssen wir dafür tun? " in der Alten Kaserne in Amberg. Hier diskutiert Florian von Brunn mit Vertretern der OTH Amberg-Weiden und des BUND Naturschutz.

20.04.2017 in Europa

Europe: turn left!

 
Lukas Stollner und die TeilnehmerInnen aus ganz Bayern.

Die europäische Union und mit ihr die europäische Idee sind mehr in Frage gestellt als in den letzten Jahren jemals. Anti-europäische Entwicklungen wie der Brexit oder der grassierende Rechtspopulismus führen zu einer starken Nationalisierung. Die junge Generation ist mit einem starken europäischen Bewusstsein aufgewachsen und beweist gleichzeitig eine hohe Solidarität für Geflüchtete und andere Menschen in Not. Die Festung Europa steht für viele junge Menschen im krassen Gegensatz zu dem, was sie als europäische Werte verstehen. Gleichzeitig fehlt jedoch ebenfalls vielen jungen Menschen, die in Europa unter Perspektivlosigkeit, Arbeitslosigkeit oder prekären Beschäftigungsverhältnissen leben, eine Vorstellung davon, was die Europäische Union für ihre Interessen tun könnte.

Genau das wollten die Juso auf ihren Kongress ändern. Im Schatten der Schlote, wo das Proletariat einst geknechtet wurde, trafen sich am vergangen Wochenende über 1000 junge linke Menschen auf den Kongress „Europe: turn left!“, der Young European Socialist im Landschaftsparknord in Duisburg um ein Zeichen der Stärke und Geschlossenheit zu setzten. Ein Zeichen, dass die Jugend dieses Kontinents immer noch die Sehnsucht und die Hoffnung auf ein transparentes, demokratisches und solidarisches Europa nicht aufgegeben hat, sondern dafür streiten wird, ob in Diskussionsrunden oder auf der Straße. Darunter für Ostbayern auch der Juso Unterbezirksvorsitzende von Amberg-Sulzbach-Neumarkt Lukas Stollner, als einziger Vertreter der Oberpfalz.

20.03.2017 in Allgemein

100% für Martin Schulz

 
#FREEPRESS #FreeDeniz #JournalismusistkeinVerbrechen!!

Auf der Vorstandssitzung des Vorstandes des Juso Unterbezirks Amberg-Sulzbach-Neumarkt in Amberg freuten sich die Jusos über die einstimmige Wahl von Martin Schulz zum neuen Parteivorsitzenden und zum Kanzlerkandidaten der SPD. "Gleichwohl sei dies nur der letzte Punkt einer durchwegs positiven Entwicklung im Jahr 2017", wie Juso Unterbezirksvorsitzender Lukas Stollner die Ereignisse der letzten Wochen zusammenfasste. Ob der für die Jusos positiv verlaufene Unterbezirksparteitag, auf dem sowohl die drei Anträge, „Mehr Basis wagen!“, „Konsum und Kompetenz“ und „Mehr Basisdemokratie! Mehr Mitgliederbefragungen!“, die Resolution zur Wahrung der Pressefreiheit in der Türkei angenommen wurden und einige Jusos im Unterbezirksvorstand positioniert werden konnten. Neben Danielle Gömmel, Martin Beiderbeck, Daniel Seibert und Lukas Stollner sitzen jetzt neu noch Lisa Hartinger und Jonas Lay im SPD Unterbezirksvorstand und verdeutlichen somit die Bedeutung der Jusos innerhalb der Partei.

 

Des weiteren ging der Juso Unterbezirksvorsitzende Stollner auf die Aktionen zum Weltfrauentag und zum Equal-Pay-Day in Sulzbach-Rosenberg sowie in Amberg ein, die auf sehr gute Resonanz stießen und Dankte insbesondere Bürgermeistern Brigitte Netta und SPD Kreisvorsitzenden Uwe Bergmann für die gute Zusammenarbeit bei den Aktionen.

 

Stellv. Unterbezirksvorsitzende Jonas Lay sprach anschließenden noch die extrem gute Stimmung am politischen Aschermittwochs in Vilshofen in Niederbayern an, auf dem neben Martin Schulz als Vorprogramm der Bundeskanzler von Österreich und Vorsitzender der SPÖ Christian Kern sprachen und der Unterbezirk mit einer Delegation vor Ort war.

 

Diese gute Stimmung spiegelt sich auch in der Mitgliederentwicklung bei den Jusos wieder. Vorstandsmitglied Anna Keßler konnte deswegen auch über die Neugründung einer Juso AG in der Gemeinde Freystadt im Landkreis Neumarkt, am kommenden Donnerstag, den 23. März um 19:00 im Cafe-Restaurant Beck.

Um die neuen Mitglieder und Interessenten mit einzubinden veranstalten die Jusos die nächsten Tage verstärkt treffen im ganzen Unterbezirk. Begonnen wird am 23.3. in Freystadt. Am 24.3. um 20 Uhr in Kümmersbruck, 26.3. ab 16 Uhr im SPD Büro in Amberg und ab 18 Uhr beim Saller in Schnaittenbach und am 30.3. ab 19 Uhr im SPD Büro in Sulzbach-Rosenberg finden weitere Treffen der Jusos statt. Mehr Informationen zu Ort und Uhrzeit finden Interessierte auch auf der Homepage der Jusos:www.juso-ub-amberg.de.

 

Als weitere Aktionen stehen die Fahrt am 1. April zur Vorstellung der Kandidaten zum Landesvorsitz nach Regensburg und vom 7. bis 9. April nach Düsseldorf zu „Europe: turn left!“ auf dem Programm. 

10.03.2017 in Gleichstellung

Weltfrauentag 2017

 
Jonas Lay, Bürgermeisterin Brigitte Netta, Simon Seibert und Vorsitzender Lukas Stollner beim verteilen der Nelken.

Anlässlich des Weltfrauentages verteilten die Jusos Amberg-Sulzbach um Lukas Stollner, Jonas Lay und Simon Seibert rote Nelken und Postkarten in Amberg auf der Krambrücke und in Sulzbach-Rosenberg an Passantinnen und Angestellte, dabei wurden sie von der Stellv. Bürgermeisterin von Amberg Brigitte Netta und SPD Kreisvorsitzenden Uwe Bergmann unterstützt.

Der Weltfrauentag, der 1911 von sozialdemokratischen und sozialistischen Frauen zum 1. Mal begangen wurde, ist der Aktionstag für Frauenrechte und der Tag, um auf heute noch bestehende Ungerechtigkeiten hinzuweisen. „Keine Sonderrechte, sondern Menschenrechte“, das forderte Clara Zetkin 1910 auf dem Kongress der Sozialistischen Internationale in Kopenhagen und war der Startschuss für den Frauentag. Einige Forderungen von damals, wie die Einführung des Frauenwahlrechts und Teilhabe an der politischen Macht wurden bis heute bereits verwirklicht. Jedoch ist für die Jusos gerade in der Arbeitswelt vieles noch im argen. Die Forderung nach bessere Arbeitsbedingungen, gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit und die Gleichstellung der Frau ist hier noch immer nicht erfüllt.

Ein Hauptproblem für die Gleichstellung der Frauen im Arbeitsleben ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Fast jede zweite erwerbstätige Frau in Deutschland arbeitet für niedrigste Löhne in teilweise unfreiwilliger Teilzeit, was die Grundlage der Probleme für morgen ist, denn eine eigene Existenzsicherung über alle Lebensphasen hinweg und gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsmarkt ist so kaum zu erreichen. Die Jusos fordern deswegen gute Arbeit auch in Zeiten des digitalen Wandels. In der Arbeitswelt 4.0 müssen Beschäftigte ihre Arbeitszeit mitbestimmen und auf sichere berufliche Perspektiven durch Qualifizierung und lebensbegleitendes Lernen bauen können.

Ein wirksames Entgeltgleichheitsgesetz, das Unternehmen dazu verpflichtet, ihre Entgeltpraxis zu überprüfen und geschlechtergerecht zu gestalten, sowie den Rechtsanspruch auf befristete Teilzeit und die Rückkehr aus Teilzeit zur ursprünglichen Arbeitszeit. Die Jusos betonen, dass hier die Bundesministerin Manuela Schwesig einiges vorangebracht habe und sich auf einen guten Weg befindet, jedoch darf hier nicht nachgelassen werden, denn nach dem Motto des Weltfrauentages, „Ohne Frauen, ist kein Staat zu machen!“.

25.02.2017 in Allgemein

Stopp der Abschiebungen nach Afghanistan!!

 
Der Redebeitrag von Lukas Stollner bei der Kundgebung auf den Amberger Marktplatz.

Unter diesen Motto fand am vergangen Samstag die Kundgebung in Amberg im Rahmen des bundesweiten Aktionstag gegen die Abschiebungen nach Afghanistan statt.

Gemeinsam mit VertreterInnen von der LinksJugend 'solid, die Linke und ver.di zogen wir vom Bahnhof zum Marktplatz. Bei den Anschließenden Reden sprach für uns Lukas Stollner.

Nach Angaben der UNO sind in Afghanistan im Jahr 2016 ca. 3.500 Zivilisten getötet und 7.900 Zivilisten bei Kampfhandlungen verletzt worden, davon ca. 1/3 Kinder. Eine Steigerung von ca. 3,5% im Vergleich zu 2015. In 31 von 34 Provinzen gibt es bewaffnete Kämpfe.

„In ganz Afghanistan besteht ein hohes Risiko, Opfer einer Entführung oder eines Gewaltverbrechens zu werden. Landesweit kann es zu Attentaten, Überfällen, Entführungen und andere Gewaltverbrechen kommen.“, heißt es in der immer noch aktuellen Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. Das sind Tatsachen und keine „alternativen Fakten“.

Schleswig-Holstein, Bremen, Berlin, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz stufen Afghanistan inzwischen als ein nicht sicheres Land ein und stellten die Abschiebungen deswegen bereits ein.

Hier müssen nun auch die Bayerische Staatsregierung und der Bundesinnenminister handeln und die Abschiebungen stoppen, denn Abschiebungen in Kriegsregionen sind unserer humanistisch geprägten Verfassung und unserer aufgeklärten Gesellschaft nicht würdig!!

11.02.2017 in Arbeitsgemeinschaften

Neuwahl der Juso AG Kümmersbruck

 
Der neue Vorstand mit Ehrengästen.

Es war wieder an der Zeit, die Vorstandschaft der Juso Arbeitsgemeinschaft Haselmühl-Kümmersbruck neu zu wählen. Aus diesem Grund traf man sich am Sonntag in großer Runde bei der Sportgaststätte Tröster und lud als Gäste unter anderem den SPD-Kreisvorsitzenden Uwe Bergmann und Juso-Kreisvorsitzenden Lukas Stollner ein.

Uwe Bergmann gratulierte den wiedergewählten 1. Vorsitzenden Lisa Hartinger und stellvertretenden Vorsitzenden Carsten Ehrensberger und wünschte für die weitere Arbeit viel Erfolg. Auch betonte Bergmann, dass es wichtig sei, dass auch hier in Kümmersbruck junge Leute Präsenz zeigen und ihre Meinung mit vertreten. Ortsvereinsvorsitzender Markus Bayer schloss sich den Ausführungen Bergmanns an. Er wies darauf hin, dass man mit der Jugend immer frischen Wind erhält und es wichtig sei, diesen auch in der Öffentlichkeit zu zeigen. Bayer und Fraktionsvorsitzender Manfred Moser zeigten sich erfreut über das Interesse und Engagement der Jusos und wünschten Erfolg für das nächste Jahr bei den geplanten Aktivitäten und Aktionen. Auch hofft Bayer auf ein „Größerwerden“ der Jusos. Bergmann hob hervor, dass es vor allem wichtig sei, bei den anstehenden Bundestagswahlen Johannes Foitzik und Martin Seibert zu unterstützen.

Als weitere Position wurde Katharina Fertsch zum Schriftführer wiedergewählt. Jessica Ehrensberger, Pauline Lay, Patrick Hackl, Andreas Karzmarczyk und Jonas Lay wurden zu weiteren Beisitzern gewählt

23.01.2017 in Kreisvorstand

Das Versprechen der Sozialdemokratie

 
Der Kreisvorstand des Juso Kreisverbandes Amberg-Sulzbach, Stadt und Land

Auf der ordentlichen Kreiskonferenz des Jusos Kreisverbandes Amberg-Sulzbach, Stadt und Land, wählten die Jusos ihren Vorstand neu. Die Wahlen wurden unter der Leitung von Birgit Fruth, Fraktionsvorsitzende der SPD in Amberg und Karl-Heinz König, dem Unterbezirksvorsitzenden der AfA (Arbeitsgemeinschaft für ArbeitnehmerInnenfragen in der SPD) durchgeführt. Bei den Vorstandswahlen ging der bisherige Kreisvorsitzende Lukas Stollner mit 100% Zustimmung als neuer Vorsitzender hervor. Als Stellvertreter werden ihn die nächsten zwei Jahre die bisherige Stellvertreterin und Vorsitzende der Juso AG Kümmersbruck Lisa Hartinger und Paul Heinritz aus Amberg unterstützen. Paul Heinritz folgt somit Daniel Holzapfel als Stellv. Kreisvorsitzenden nach.

Mit Lukas Stollner setzten die Jusos auf eine inzwischen weit über den Landkreis innerparteilich bekannte Persönlichkeit, da Stollner sowohl den Kreis- und Unterbezirksvorstand wie auch seit letzten Jahr als jüngstes Mitglied den Bezirksvorstand der SPD Oberpfalz angehört. Bei den Jusos ist Stollner seit 2013 Vorsitzender des Juso Unterbezirks Amberg, der neben den Landkreis Amberg-Sulzbach und die Stadt Amberg, die Stadt und den Landkreis Neumarkt umfasst. Er vertritt die Region bereits seit 2014 im Bezirksvorstand der Jusos und vertrat die Oberpfalz als Mitglied des Dreiköpfigen Sitzungspräsidiums im letzten Jahr auf der Juso Landeskonferenz, was auch die sehr gute Vernetzung des Kreisverbandes auf Landesebene und darüber hinaus wieder spiegelt.

11.01.2017 in Bildung & Kultur

Schnaittenbacher Jusos zeigen sich spendabel

 
Die Juso aus Schnaittenbach mit MdL Reinhold Strobl, SPD Kreisvorsitzenden Uwe Bergmann und Juso KV Lukas Stollner.
Schnaittenbacher Jusos zeigen sich spendabel - An Bücherei Erzähltheater Kamishibai übergeben

Seit ihrem Bestehen statten die Schnaittenbacher Jusos gesellschaftlichen, karitativen oder sozialen Einrichtungen vor Ort um den Jahreswechsel einen Besuch ab und überreichen dabei eine Spende. Unter dem Vorsitz von Vanessa Pirke und in Begleitung des Landtagsabgeordneten Reinhold Strobl ging es in de...r Stadt- und Pfarrbücherei Schnaittenbach. Dort stellte ihnen deren Leiterin Rita Falk die frisch renovierte Einrichtung mit ihrem breitgefächertem Angebot vor.

Rita Falk, der ein 17-köpfiges junges Büchereiteam zu Seite steht, drückte ihre Freude über das Interesse der Jusos an der Einrichtung aus. Sie informierte, dass die Stadt- und Pfarrbücherei im alten Rathaus erst in jüngster Zeit unter Federführung der Stadt aufwendig saniert wurde. Knapp 5000 Medien werden hier auf rund 100 Quadratmetern übersichtlich präsentiert. Mit jährlich 3000 Euro wird der Bestand aktualisiert.

Reinhold Strobl hob die ehrenamtliche Arbeit des Büchereiteams und die Bedeutung solcher Einrichtungen für das Bildungswesen hervor. Der Abgeordnete sprach sich für eine adäquate finanzielle Unterstützung durch den Freistaat aus: "Ganz Bayern braucht leistungsstarke Büchereien, sachgerecht und angemessen gefördert von der öffentlichen Hand." Die Bibliotheken müssten seit Jahren mit drastischen Einsparungen kämpfen.

Nach Aussagen von Reinhold Strobl sind die kommunalen und kirchlichen Büchereien in Bayern mit über 25 Millionen Besuchern pro Jahr die meistgenutzten kulturellen Einrichtungen im gesamten Freistaat: "Sie zählen mehr Besucher als alle Museen, alle Theater und Opernhäuser zusammen." Gerade in strukturschwachen Regionen und im ländlichen Raum stellten öffentliche Büchereien oft die einzigen kulturellen Einrichtung dar.

SPD-Kreisvorsitzender, Schnaittenbachs stellvertretender Bürgermeister Uwe Bergmann, äußerte die Hoffnung, dass sich nach der Renovierung und Neukonzeption der Büchereiräume die Besucherzahlen nach oben entwickeln. Juso-Kreisvorsitzender Lukas Stollner dankte den Schnaittenbacher Jusos für ihre Aktivitäten. Vorsitzende Vanessa Pirke überreichte das Erzähltheater Kamishibai im Wert von 150 Euro, zu dessen Finanzierung Reinhold Strobl 50 Euro beigesteuert hat.

16.12.2016 in Veranstaltungen

Gedenkstättenfahrt der Jusos nach Dachau und München

 
Die Jusos um Peter Strahl(SAD), Lukas Stollner, Jonas Lay, Denise Ibler und Klara Böttcher aus dem UB AM.

Am vergangen Wochenende fuhren die Jusos aus dem Juso Unterbezirk Amberg-Sulzbach-Neumarkt anlässlich der diesjährigen Gedenkstättenfahrt nach Dachau und München. Nachdem die Jusos im letzten Jahr ihre Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz begingen, entschied man sich dieses Jahr, die neugestaltete Ausstellung des NS-Dokumentationszentrums zur Entwicklung und Machtergreifung des Faschismus in München und die Gedenkstätte in Dachau zu besichtigen.

 

Unter der Leitung von Dr. Zarusky vom Institut für Zeitgeschichte besuchten die Jusos um dem Unterbezirksvorsitzenden von Amberg-Sulzbach-Neumarkt Lukas Stollner und dem Juso Bezirksvorsitzenden Peter Strahl am Samstag die 1965 auf dem ehemaligen KZ Gelände errichtete Gedenkstätte. Dr. Zarusky schilderte in der anschließenden Diskussionsrunde den teilweise steinigen Weg der Gedenkstättenkultur in den politischen Gremien der Stadt Dachau und Umgebung und gab einen ausführlichen Bericht zur aktuellen Lage der Gedenkstätten in Bayern ab.

 

Das Konzentrationslager in Dachau wurde kurz nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten als das erste Konzentrationslager errichtet. Es war Ausbildungsort für SS-Wachmannschaften und SS-Führungspersonal sowie Modell für das Lagersystem der Nazis. Auch wenn es kein Vernichtungslager war, wurden in keinem anderen KZ so viele politische Morde verübt. In der Zeit seines Bestehens bis zur Befreiung der Überlebenden durch amerikanische Truppen am 29. April 1945 waren dort über 200.000 Menschen inhaftiert, von denen 41.500 durch die Nationalsozialisten ermordet wurden.

 

Unter den über 200.000 Häftlingen war auch der schwäbische Widerstandskämpfer Johann Georg Elser, dessen Attentat im Jahr 1939 auf Adolf Hitler scheiterte. Kurz vor der Befreiung Nazideutschlands wurde Elser im April 1945 im KZ Dachau hingerichtet. Weitere bekanntere Insasse waren Kurt Schumacher, der spätere Chef der SPD saß im Sommer 1935 in Dachau ein, sowie der vor kurzem verstorbene Max Mannheimer, welcher einen unschätzbaren Beitrag zur Gedenkstättenkultur und zur Festigung der Demokratie beigetragen hat. Um dies zu würdigen, trugen sich auch die TeilnehmerInnen in einem Kondolenzbuch für den verstorbenen Sozialdemokraten und KZ überlebenden im Jugendgästehaus ein.

 

„Es ist unsere Verantwortung sich mit den Mechanismen von Ausgrenzung und Verfolgung auseinanderzusetzen, allen rechten Bewegungen entgegenzutreten und zu verhindern, dass sich dieses dunkelste Kapitel wiederholen kann.“, fasste der Juso Unterbezirksvorsitzende Lukas Stollner die Beweggründe für die Gedenkstättenfahrt nach Dachau zusammen.

10.12.2016 in Europa

Jusos fordern Gratis-Zugticket

 
PRO INTERRAIL-TICKET

Amberg-Sulzbach. Die Spitze der Jusos im Unterbezirk Amberg-Sulzbach-Neumarkt um Lukas Stollner und Anna Keßler übergaben am Rande des SPD-Bezirksparteitags in Zeitlarn einen Appell an den Europaparlamentarier Ismail Ertug (Amberg), in dem sie die Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament (S&D) auffordern, sich der Idee eines kostenlosen Interrail-Tickets für alle Europäer bei Vollendung des 18. Lebensjahr anzuschließen.

Juso-Unterbezirksvorsitzender Lukas Stollner sagte dabei zu Ertug: "Europa ist leider für viele Menschen heute nur noch ein Konstrukt über das oft zu Unrecht geschimpft wird. Lasst uns die Europäische Idee der Völkerverständigung und der Einheit auch den Menschen vor Ort greifbar machen. Europa muss sich bewegen, damit es auch wieder die Menschen in Europa bewegt, ob zum Wählen, oder dafür auf die Straße zu gehen und es zu verteidigen."


Die Idee eines Gratis-Interrail-Tickets, so hieß es nun dazu in einer Pressenotiz, sei erstmals bereits 2014 von den zwei deutschen Aktivisten Vincent-Immanuel Herr und Martin Speer öffentlich proklamiert worden. Im August 2015 habe der ungarische Sozialdemokrat István Ujhelyi, als stellvertretender Vorsitzender des Verkehrsausschusses, eine Anfrage an die Europäische Kommission gerichtet, mit der er die Idee des Interrailtickets als eine Möglichkeit zur besseren Verständigung und zum Austausch der Menschen in Europa aufzeichnet. Zugleich hatte er die Kommission aufgefordert, die Idee des Interrail-Tickets auf Umsetzbarkeit und Finanzierbarkeit zu prüfen.

Nach Ansicht der Jusos sei aktuell genau die Zeit reif, um gegen das Europabashing anzugehen. Europa sei gerade für jüngere Leute, die sich mit dem Europäischen Projekt als Friedensprojekt und zur Wohlstandssicherung und dessen Ausbau nicht mehr so identifizieren können, greifbar und erlebbar zu machen.

Ein einmalig kostenloses Interrail-Ticket würde den Bezug der Jugendlichen zur Europäische Idee und Einigung erhöhen. Sie lernten andere Kulturen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten kennen und könnten so den Europäischen Kontinent entdecken. In Zusammenhang mit der Reisefreiheit, die dadurch erlebbar wird, erhoffen sich die Jusos von einem Gratisd-Interrail-Ticket die Stärkung der Identifikation junger Menschen mit dem europäischen Projekt.

Auf dem Bild v. l. n. r.: Uwe Bergmann (Kreisvorsitzender SPD Amberg-Sulzbach), Brigitte Netta (Stellv. Bürgermeisterin Amberg), Ismail Ertug (MdEP), Brigitte Bachmann (Stellv. Landrätin AS, Bürgermeisterin Birgland), Johannes Foitzek (SPD Bundestagskandidat), Lukas Stollner (Juso Unterbezirksvorsitzender), Daniel Hutzler, Anna Keßler (Mitglied des Juso Unterbezirksvorstandes)und Fabian Dietl (Vorsitzender SPD Ebermannsdorf)

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