WIR JUSOS

Wir Jusos sind die Jugendorganisation der SPD. Als Teil der SPD engagieren wir uns für unsere politischen Vorstellungen und wollen die SPD nach unseren Maßstäben gestalten. Wir sind aber mehr als das: Wir verstehen uns als sozialistischen, feministischen und internationalistischen Verband. Wir Jusos wollen, dass die Menschen auf eine andere Art als heute, zusammenleben und arbeiten können. Deshalb treten wir für eine andere Gesellschaftsordnung, den Sozialismus, ein. Wir wollen den Kapitalismus überwinden und kämpfen für unsere Vorstellung von einer Weltgesellschaft mit gerechten Austauschbeziehungen und friedlicher Konfliktlösung, wir wollen eine Gesellschaft der Befreiung der Menschen in der Arbeit, der sozialen Sicherheit und persönlichen Emanzipation. Sozialismus ist für uns keine unerreichbare Utopie, sondern notwendig, um die Probleme unserer Zeit zu lösen.

Wer die Werte Solidarität, Freiheit und Gerechtigkeit durchsetzen will, hat bei den Jusos ein zu Hause. Wir sind eine der größten und traditionsreichsten politischen Jugendorganisationen Europas. Bei den Jusos engagieren sich junge Menschen zwischen 14 und 35. Die Jusos setzen sich für die konkreten Interessen junger Menschen ein und verbinden dieses Engagement gleichzeitig mit der Überzeugung, dass ein anderes Leben, Arbeiten und Wirtschaften möglich ist.

Wir Jusos schmoren nicht im eigenen Saft. Zusammen mit befreundeten Organisationen aus jungen Gewerkschaften, sozialen Bewegungen oder Antifa-Initiativen kämpfen wir für unsere Ziele. In Bündnissen setzen wir uns beispielsweise für mehr Ausbildungsplätze oder gegen Rechts ein. Wir Jusos diskutieren Zukunftsentwürfe für Wirtschaft und Gesellschaft. Gleichzeitig werben wir in konkreten Aktionen für unsere politischen Inhalte. Von der Podiumsdiskussion über den Zukunftsworkshop bis hin zur Demo reicht unser politischer Einsatz.

Wir sind ein offener Verband, der auch für die kurzfristige Mitarbeit offen steht. Wer sich bei den Jusos engagiert muss nicht gleich ein Parteibuch beantragen. Die Juso-Mitgliedschaft macht es möglich: Einfach und ohne Bindungen. Denn bei uns steht die Politik im Vordergrund!

 

12.02.2018 in Allgemein

Wie geht es weiter in Berlin?! Aufbruch oder Stillstand?

 

Liebe Genossinnen und Genossen,

liebe Jusos,

liebe Freundinnen und Freunde der Sozialdemokratie,

 

hiermit laden wir Dich/Sie recht herzlich zu einer Diskussionsveranstaltung zu den Ergebnissen der Koalitionsverhandlungen unter dem Motto:

 

„Wie geht es weiter in Berlin?!

Aufbruch oder Stillstand?“

 

mit Stefanie Krammer

(Landesvorsitzende Jusos Bayern)

am 18. Februar ab 18 Uhr

im Capitol, Bayreuther Str. 4, 92237 Sulzbach-Rosenberg,

ein. Tauschen wir uns aus und lasst uns gemeinsam Diskutieren. Die SPD ist immer das, was ihre Mitglieder verkörpern. Sind wir selbst die Alternative, die wir einfordern, dass es sie gibt.

 

Freundschaft!

Auf Euer kommen freuen sich

Jonas Lay, Danielle Gömmel, Lukas Stollner,

Lisa Hartinger, Julia Birner, Lukas Pürner,

Marie Birner und Simon Seibert

 

Jusos Amberg-Sulzbach

Stadt und Land

24.01.2018 in Bundespolitik

#Erneuerung

 

24.01.2018 in Bundespolitik

NEIN zu einem "Weiter so"! Beginn des Zwergenaufstands!

 

„Ein starkes Ergebnis!“ und „Kontinuierliche gute Arbeit zählt am Schluss trotzdem.“, so lautete das Fazit der Jusos Amberg-Sulzbach über die Wahl von Michael Göth als 1. Bürgermeister in Sulzbach-Rosenberg. Die Jusos brachten sich bei den Infoständen, der Flyerverteilung und verschieden Aktionen im Wahlkampf stark mit ein und konnten erneut Neumitglieder in ihren Reihen begrüßen, wie Julia Birner von der Juso AG Sulzbach-Rosenberg erfreut berichtete. Mit Michael Göth als Oberbürgermeister bleibt Sulzbach-Rosenberg weiter in verantwortungsvollen Händen und kann seine positive Entwicklung weiter vorsetzten, zeigte sich der Juso Kreisvorstand um Lukas Stollner zuversichtlich.

Mit etwas Verwunderung reagierten die Jusos auf die Äußerungen der letzten Tage von verschiedenen ehemaligen Parteisekretären verschiedenster Parteien, die demokratische Meinungsfindungsprozesse herablassend als „Zwergenaufstand“ bezeichnen und es nicht für nötig erachten in ihrer eigenen Partei überhaupt eine Diskussion zuzulassen.


„Das unterscheidet uns als Mitmachpartei mal wieder deutlich von manchem politischen Mitbewerber, bei dem der Parteivorstand in Gutsherrenart entscheidet ob die Mitglieder überhaupt angehört werden.“


stellte Marie Birner auf der Sitzung der Jusos in Sulzbach-Rosenberg fest.

Die Jusos waren sich einig, dass ein vertrauensvolles Regieren mit dieser CSU auf Bundesebene nicht zu machen ist. Und ein „Weiter so“ als Reaktion auf die Wahlergebnisse nicht angebracht ist.


„Diesem Sondierungspapier fehlt eine zukunftsweisende Erzählung oder Idee!“


, begründete die Stellv. Kreisvorsitzende Lisa Hartinger die Ablehnung der Jusos Amberg-Sulzbach. „Die Gesellschaft nach vorne bringen. Zukunftsfest machen und etwas verändern wollen an den aktuellen Zuständen. Das Leben ein Stückchen besser machen.“, das war und ist das Ziel der Sozialdemokratie immer gewesen sind sich die Jusos Amberg-Sulzbach einig. In diesem Sondierungspapier ist hiervon kaum etwas erkennbar.

Mit Blick auf den Mitgliederentscheid werden die Jusos deswegen im Kreisverband Amberg-Sulzbach noch eine öffentliche Veranstaltung mit Stefanie Krammer, der Juso Landesvorsitzenden von Bayern, für alle Interessierten abhalten. Außerdem sind bereits Gespräche mit den drei Delegierten Ismail Ertug, Uwe Bergmann und Brigitte Bachmann die den Unterbezirk auf den Bundesparteitag vertreten geplant, auf denen die Jusos ihre Kritikpunkte den Delegierten erneut darlegen werden.

Eine Erhöhung des Mindestlohns, die Nachbesserungen bei der Mietpreisbremse, die Abschaffung von sachgrundlosen Befristungen und die Verstärkung des sozialen Wohnungsbaus, sowie tatsächliche Verbesserungen im Pflegebereich sind für die Jusos nur einige der Pflichtbestandteile für einen zustimmbaren Kompromiss.


„Ohne diese wesentlichen Bestandteile kommt dieses Ergebnis unserem eigenen Gerechtigkeitsanspruch als SPD nicht nach.“,


zog Stollner über das Sondierungspapier Bilanz.

Deswegen richten die Jusos einen Appell an alle die mit dem Sondierungspapier unzufrieden sind, oder eine erneute GroKo verhindern wollen, sie in ihrem Bestreben spätestens durch die Ablehnung des Koalitionsvertrages im Mitgliedervotum deutlich zu unterstützen und dem von der Union bestimmten Sondierungspapier eine klare Absage zu erteilen. Außerdem möchten die Jusos erneut darauf hinweisen, dass einem Jeden jederzeit die Möglichkeit offensteht um in die SPD einzutreten und das Nein-Lager noch zu stärken, sowie die Ausrichtung der SPD als linke Volkspartei dauerhaft zu stärken und mit zu tragen.

15.01.2018 in Bundespolitik

Ende der Kanzlerschaft Merkel

 

Selbstkritisch zeigten sich die Jusos Amberg-Sulzbach am vergangen Wochenende bei ihrer Kreisvorstandssitzung über den Verlauf der Bundestagwahl und diskutierten auch über die aktulle Situation zur Regierungsbildung. „Wir haben es verpasst die Menschen abzuholen. Die Partei war teilweise unorganisiert. Trotz guter Aktionen vor Ort hat uns das politische Momentum gefehlt“, zieht die Stellv. Kreisvorsitzende Lisa Hartinger Bilanz. „Für die Landtagswahl im kommenden Herbst gilt es neue Wege zu beschreiten.“

Für die Jusos ist das Ende der Kanzlerschaft Merkel längst überfällig, denn nach 12 Jahren "Fahren auf Sicht", ohne Ideen und einen Plan für die kommenden Jahre und nur auszusitzen, statt zu regieren, kann und darf es mit der SPD ein „Weiter so“ nicht geben. Deutliche und wichtige Schritte sind nach Ansicht der Jusos unter anderem in der ganzen Sozialversicherung dringend notwendig um auf die heutigen bereits bestehenden Missstände zu reagieren und auf die Herausforderungen des demographischen Wandels gewappnet zu sein.

Die Jusos um Kreisvorsitzenden Lukas Stollner bezeichneten das ergebnislose Balkonwinken und die neoliberale Phrasendrescherei der CSU als „ein starkes Stück“, da nun versucht wird, die SPD öffentlich unter Zeitdruck zu setzten. Laut Julia Birner, zeigt sich an diesem Beispiel mal wieder die Taktik der CSU durch populistische Parolen von der eigenen Unfähigkeit abzulenken. „Das haben sie in der letzten Bundesregierung oft genug versucht um von der Unfähigkeit ihrer Minister, ob im Dieselskandal, bei dem die Autolobby geschützt und der Verbraucher den Schaden hat, oder auch beim Fall von Glyphosat, bei dem für den Minister mehr die Lobbyinteressen, als die Gesundheit der Bürger und die Interessen der Bauern im Fokus standen.“ merkte Marie Birner zu dem Agieren der CSU Minister in Berlin an.

Nach Auffassung der Jusos ist es weiterhin nicht Aufgabe der SPD und auch keine Staatsraison, die nächste Amtszeit von Angela Merkel zu ermöglichen, die seit 2005 leider zeigt, dass man auch ohne Plan regieren kann, sondern sich den innerparteilichen Diskurs über die vergangen 20 Jahre zu stellen und die Lehren daraus zu ziehen. Die Jusos favorisieren immer noch das Konzept einer Minderheitsregierung, das anscheinend nur wegen dem Unwillen der Kanzlerin scheitert, die bereits nicht fähig war die Querelen zwischen CSU und Grüne zu unterbinden.

Zum Abschluss diskutierten die Jusos noch über der anstehenden Landtagwahl in Bayern und die Chancen und Risiken der Digitalen Revolution. „Künstliche Intelligenz und Roboterisierung klingt für viele nach Science-Ficiton. Dabei wird sich die Arbeitswelt der Menschen genau hierdurch in nur wenigen Jahren bis Jahrzenten komplett verändern. Hier müssen gerade die Sozialdemokraten Vordenker sein“, forderte Lukas Pürner. „Die SPD ist die alte und die neue Arbeiterpartei. Das gilt es im kommenden Wahlkampf für den Landtag und den Bezirktstag erneut zu vermitteln!“ schloss der Juso Kreisverbandsvorsitzende Lukas Stollner die Sitzung.

15.11.2017 in Umwelt

WAA - Zeitzeugengespräch

 
Der Streit um die WAA zog sich quer durch Familien, Partein und Gewerkschaften. 1986 war der Höhepunkt der Auseinandersetzungen am Bauzaun erreicht. 31 Jahre später wird jetzt ein Film über die Geschehnisse von damals gedreht, der nächstes Jahr im Kino erscheinen soll. Um diese anscheinend so bedeutsamen Geschehnisse richtig einordnen und realitätsnah berichtet zu bekommen, machte sich eine Gruppe von Jusos um den Bezirksvorsitzenden Peter Strahl und den Kreisverbandsvorsitzenden von Amberg-Sulzbach Lukas Stollner gemeinsam auf, um die Schauplätze des Widerstandes zu besuchen. Als Zeitzeugen konnten die Jusos dabei auf die „Ikone des Widerstandes“ Altlandrat von Schwandorf, Hans Schuierer bauen, der bis heute weit über die Bundesrepublik hinaus als Symbol des Widerstandes gilt.

Gestartet wurde in der Mitte des heutigen „Innovationspark Wackersdorf“ vor dem Gebäude, das früher das Brennstäbelager werden sollte und vor dem im letzten Jahr auf Antrag der SPD Fraktion im Schwandorfer Kreistag eine Infotafel mit den zeitlichen Ablauf der Protestbewegung zur Erinnerung aufgestellt wurde.

Der Altlandrat war anfangs durchaus "aufgeschlossen für die neue Technologie", die nach dem "Aus" von Kohle und Stahl neue Arbeitsplätze in die Region bringen sollte. Die SPD, wie auch die Gewerkschaften waren damals intern gespalten zwischen Befürwortern und Gegnern. Die IG Bau in Schwandorf erhoffte sich zusätzliche Arbeitsplätze und war für die WAA, die ÖTV und die Postgewerkschaften fürchteten dagegen um die demokratischen Grundrechte und waren vehemente Gegner. Doch bald durchschaute Schuierer "das falsche Spiel" der bayerischen Staatsregierung, dank der unermüdlichen Aufklärungsarbeit über die Gefahren und Risiken der Atomkraft durch die Bürgerinitiativen und Lehrkräfte der Schwandorfer Schulen.

In bundesweiten Auftritten warnte der heute 85-jährige SPD-Politiker vor den Gefahren der Atomfabrik und stellte sich auch im Amt "quer". Weil sich der damalige Landrat weigerte, trotz einer Weisung der Staatsregierung bau- und wasserrechtliche Bescheide zur Genehmigung der atomaren Wiederaufarbeitungsanlage zu unterzeichnen, änderte der Bayerische Landtag mit der CSU-Mehrheit das Verwaltungsverfahrensgesetz und verankerte das Selbsteintrittsrecht der Aufsichtsbehörde, diese sogenannte „Lex schuierer“ gilt bis heute, wurde aber seit dem nicht mehr angewendet. Gleichzeitig wurde gegen Hans Schuierer ein Disziplinarverfahren eingeleitet.

Nach und nach habe man in den kommenden Jahren schrittweise auch die Position der BundesSPD von einem damaligen Befürworten der Atomkraft zu einer ablehnenden Haltung verändern können und so den Ausstieg aus der Atomkraft vorantreiben können.

Nach dem Besuch des „Franziskus-Materl“ kehrten die Jusos noch beim Troidl Wirt in Neuenschwand ein um noch über die Entwicklungen innerhalb der SPD zu beraten und den Altgedienten Genossen nach den ein oder anderen Rat zu fragen.

15.11.2017 in Gesundheit

Aufwertung der Pflege stand im Fokus

 
Marie Birner, Kerstin Wittmann, Julia Birner und Lukas Stollner.

Die Aufwertung der Pflege stand bei den Jusos im Unterbezirk Amberg-Sulzbach-Neumarkt in diesem Jahr bereits mehrfach im Fokus. Nach dem Fachvortrag von Frau Birner von der Pflegefachschule in Sulzbach-Rosenberg auf der letzten Sitzung, besuchten die Jusos um Julia und Marie Birner und Lukas Stollner das Krankenhaus St. Marien in Amberg um mit der Pflegedirektorin des Krankenhauses Frau Kerstin Wittmann zu sprechen und sich einen realen Einblick in den Alltag der Pflegerinnen und Pfleger zu verschaffen.


Neben der aktuellen Situation der über 700 Pflegerinnen und Pfleger, ging es in dem Gespräch auch über die Ausbildung im eigenen Haus und dem neuen Studiengang der Pflegefachkraft als Duales-Studium.
Des Weiteren wurden die Themen der Einführung einer Pflegekammer in Bayern und auf Bundesebene für die Interessenvertretung der Pflegerinnen und Pfleger diskutiert. Die Jusos stellen sich hier hinter die Forderung der Schwesternschaft und des bayerischen Landespflegerat für die Errichtung einer Pflegekammer, die eine Stärkung des Pflegepersonals zu Folge hätte und dem Personal Mitsprache sichern würde.

Außerdem wurde am Rande auch über Abrechnungsmodalitäten und Kuriositäten gesprochen, die diea  Jusos nicht nachvollziehen können, wie das nicht berücksichtigen des erhöhten Betreuungsbedarfs von Patienten mit einer Demenzerkrankung. Der Bedarf wird zwar in der ambulanten und stationären Pflege berücksichtigt, jedoch nicht in der Klinik.

15.10.2017 in Bundespolitik

Willen zur Veränderung und den Blick in die Zukunft

 
Danielle Gömmel, Jonas Lay, Lisa Hartinger, Lukas Stollner, Lukas Pürner und Anna Keßler waren aus dem UB mit dabei.

Mit dem Willen zur Veränderung und den Blick in die Zukunft gerichtet, fand am vergangen Wochenende die Landeskonferenz der Jusos Bayern im Karl-Bröger-Zentrum in Nürnberg statt. Verändern wollen die Jusos Bayern einiges und fühlen sich durch das desaströse Wahlergebnis der SPD in Bayern nun noch mehr bestätigt, dass sich innerparteilich einiges verändern muss. Auch wenn man mit der Neuwahl des Landesvorstandes der BayernSPD um Natascha Kohnen, Johanna Uekermann, Marietta Eda und Uli Grötsch im Frühjahr schon einen Neuanfang eingeleitet und einen großen Schritt hin zu mehr Profil und einer glaubwürdigen linken Politik gegangen sei, ist dies nach Auffassung der Jusos erst der Anfang gewesen, dem jetzt einige folgen müssen, um das durch die Agenda 2010 verursachte Vertrauensloch zu schließen.

Mehr innerparteiliche Demokratie, kein von oben nach unten Delegieren von Meinungen, besseres und akribischeres nachvollziehen von Abstimmungen der Abgeordneten durch die Parteibasis und klare Kante, auch gegen Meinungsumfragen, damit ein klareres Profil erkennbar wird, sind nur ein paar von den über 50 Punkten die im beschlossenen Leitantrag „ResetBayernSPD“ in den Kategorien Positionierung und Bündnisarbeit, Antragsarbeit, Anbindung der Fraktion an die Partei bis Listenaufstellung bei Wahlen aufgeführt sind. Ein wichtiger Punkt war außerdem die Neumitgliederarbeit und Bildungsarbeit, da die vielen Neumitglieder jetzt so schnell wie möglich in die Partei mit eingebunden werden sollen und ihre Ideen mit einbringen sollen. Seit Bekanntgabe der Kanzlerkandidatur von Martin Schulz sind auch viele junge Menschen in die SPD eingetreten, die sich für mehr Gerechtigkeit einsetzten wollen und gemeinsam mit den Jusos das linke Profil der SPD schärfen werden.

Der Generalsekretär der Bayern SPD Uli Grötsch aus Weiden sprach in seinem Grußwort davon, dass die SPD umgestaltet werden muss. Viele Punkte des Leitantrags seien seiner Meinung nach wichtig und deren Umsetzung notwendig, um die SPD grundlegend zu erneuern, denn die SPD muss nicht irgendwem passen, sondern sie muss zu den Mitgliedern passen, die der Partei ein Gesicht geben in der Nachbarschaft oder im Bekanntenkreis.

Die Delegation aus dem Juso Unterbezirk Amberg-Sulzbach-Neumarkt um den Juso Kreisverbandsvorsitzenden von Amberg-Sulzbach Lukas Stollner (Birgland), der stellv. Juso Kreisvorsitzenden Lisa Hartinger (Kümmersbruck), Jonas Lay (Kümmersbruck), Danielle Gömmel (Postbauer-Heng), Lukas Pürner (Etzelwang) und Anna Keßler (Freystadt) zeigte sich erfreut über einige beschlossene Anträge aus der Oberpfalz.

Darunter auch ein Antrag, der fordert, dass PKW-fahren schon ab 16 Jahren erlaubt werden soll, damit gerade im ländlichen Raum, wo der ÖPNV noch große Lücken hat, Beteiligungs- und Zukunftschancen auch im Zusammenhang mit der Frage, wie überwindet man den Weg zum Ausbildungsplatz oder zur Berufsschule, geboten werden.

Weitere Anträge gab es zur Verbesserung des Datenschutzes, der Forderung nach der Verankerung des Umweltschutzes im Grundgesetz, die Bekämpfung von häuslicher Gewalt, der Aufstockung vom psychologischen Fachpersonal in schulischen Einrichtungen, die Stärkung der Pflegeberufe und zu einem Verbot von Wildtieren im Zirkus.

Während der Landeskonferenz wurden außerdem die Delegierten für den Bundeskongress der Jusos gewählt, der dieses Jahr Ende November in Saarbrücken stattfinden wird. Hier wir neben einem neuen Bundesvorstand auch eine neue Juso Bundesvorsitzende bzw. ein neuer Juso Bundesvorsitzender gewählt, da die bisherige Vorsitzende Johanna Uekermann nicht mehr kandidiert. Der Juso Unterbezirk Amberg-Sulzbach-Neumarkt stellt dort zwei der vier Delegierte aus der Oberpfalz.

23.09.2017 in Bundespolitik

Deine Stimme für die SPD

 
Lisa Hartinger, Isamil Ertug, Wolfgang Fesich, Brigitte Baschmann und Lukas Stollner.

Ob als Mitglied des Europäischen Parlamentes, ob als Stellv. Landrätin und Bürgermeisterin, ob als Gemeinderat und Student, ob als Rentner und 60plus Vorsitzender oder als Angestellte und Juso-AG Vorsitzende.

Wir alle stehen ein für ein Europa, das offen, frei und vielfältig ist. Freiheitliches Denken, Toleranz, Rechtsstaatlichkeit und die Achtung der Menschenwürde müssen verteidigt werden. Das geht weder mit Waffen noch mit Mauern. Wir treten für ein solidarisches und DEMOKRATISCHES EUROPA EIN. Lass uns gemeinsam dafür kämpfen und die Europäische Union verändern und das auch Generationen übergreifend.

Gemeinsame Verantwortung

Frieden in Europa ist nicht selbstverständlich, das wissen wir aus der Vergangenheit. Viele Probleme lassen sich nicht von einzelnen Ländern lösen. Deshalb darf Europa nicht auseinander brechen. Und deshalb dürfen wir Europa nicht den RechtspopulistInnen überlassen. Wenn Menschen in Not zu uns kommen, die vor Bürgerkrieg, Verfolgung und Tod fliehen, sind wir gefragt. Wir wollen eine humanitäre Flüchtlingspolitik in ganz Europa. Das Recht auf Asyl muss unangetastet bleiben. Dafür sollen alle Länder der EU Verantwortung übernehmen. Wir brauchen eine einheitliche Entscheidungspraxis und gleichen Schutz überall in der Europäischen Union.

Wir wollen eine humanitäre Flüchtlingspolitik in ganz Europa. Das Recht auf Asyl muss unangetastet bleiben.
Gemeinsame Sozialstandards

Die EU ist nicht dazu da, dass es den Konzernen gut geht. Sie soll die BürgerInnen in den Mittelpunkt stellen. Deshalb darf sie nicht NUR DEN HANDEL vereinfachen, sondern muss endlich auch gemeinsame Sozialstandards festsetzen. Es geht um grundlegende Rechte für ArbeitnehmerInnen, wie anständige Tariflöhne und Urlaubsregelungen. Und es geht um vernünftige Standards zur Absicherung bei Krankheit, Arbeitslosigkeit und in der Rente, die für alle EuropäerInnen gelten. Sozialdumping wie bei der Vergabe von Unteraufträgen oder bei Briefkastenfirmen wollen wir bekämpfen.

Neue Perspektiven schaffen

In vielen Ländern Europas ist die Wirtschaftskrise nach wie vor nicht überwunden. Das hat dramatische Folgen für die betroffenen Menschen und erzeugt Wut und Frust. Kein europäisches Land darf gezwungen werden, seine Gesellschaft weiter kaputtzusparen. Stattdessen braucht es jetzt mehr Investitionen für einen Aufschwung und neue Entwicklungschancen. Mit einheitlichen europäischen Regeln wollen wir Steuerbetrug und Steuerdumping beenden, damit die Staaten wieder handlungsfähig werden. Das ist gerade für junge Menschen wichtig. Wir teilen unsere Zukunft mit vielen anderen Jugendlichen aus Europa und dürfen nicht zulassen, dass sie keine Perspektive haben. Mit aufgestockten EU-Mitteln wollen wir daher Jugendarbeitslosigkeit bekämpfen und in einem Jugendbeschäftigungsfonds bündeln. Denn uns kann es nur gut gehen, wenn es auch unseren Nachbarn gut geht.

Austausch fördern

Erfolgsprojekte wie der europäischen Freiwilligendienst und Austauschprogramme der EU wie Erasmus+ für Azubis WOLLEN WIR AUSBAUEN. Junge Menschen sollen unterstützt werden, wenn sie für Studium, Ausbildung oder Arbeitsplatz in ein anderes EU-Land gehen.

Martin wählen!
Johannes wählen!
SPD WÄHLEN!

#gerechtist #zeitfürmartin #solidarität #europa

20.09.2017 in Bildung

Faire Chanen auf Bildung

 
Juso-Politiker aus dem Kreis Sulzbach-Rosenberg und SPD-Bundestagskandidat Johannes Foitzik.

 

Anlässlich des neuen Schuljahrs trafen sich Julia Biner und Noah Pawlica von der Juso AG Sulzbach-Rosenberg und Juso-Kreisverbandsvorsitzender Lukas Stollner mit dem SPD-Bundestagskandidaten Johannes Foitzik vor dem Herzog-Christian-August-Gymnasium in Sulzbach-Rosenberg.

Bei diesem Treffen ging es den jungen Politikern um die Problematik der Kostenbelastung der Schüler sowie deren Familien, z. B. durch den Eingenanteil an den Fahrkosten in der Oberstufe des Gymnasiums sowie der FOS/BOS in Amberg, sowie auch die anfallenden Kosten beim Schulstart der Abc-Schützen.

Diese summieren sich nach einer von der SPD-Landtagsfraktion durchgeführten Berechnung auf über 300 Euro für jeden Erstklässler, die bisher vom Elternhaus getragen werden müssen.

Für die Jusos ist dies ein nicht tragbarer Zustand, weil hier die Bildungschancen noch immer vom Geldbeutel der Eltern abhängen und nicht allein von der Leistung der Schüler. Für die Jusos und Johannes Foitzik steht fest, dass nicht die soziale Herkunft, sondern der einzelne Mensch mit seinen Stärken und Interessen im Mittelpunkt der Bildungspolitik stehen sollte. Deswegen fordern die Jusos, dass die Bildung komplett kosten- und gebührenfrei von der Kita bis zur Oberstufe sein muss.

Johannes Foitzik erläuterte dazu das Bildungskonzept der SPD, welches das bisherige Verbot der Bundesfinanzierung kippt. Dadurch kann man die Möglichkeit schaffen, dass der Bund mehr Geld für die Bildung bereitstellt und die Familien somit bei den schulbezogenen Kosten erheblich entlastet werden.

20.09.2017 in Bundespolitik

Viele Gründe für die SPD

 
Lukas Stollner, Paul Heinritz, Simon Seibert mit den Postkarten für die Schlussmobilisierung.

Es gibt am Sonntag wirklich viele Gründe zur Wahl zu gehen. Es gibt am Sonntag auch viele Gründe sein Kreuz bei Johannes Foitzik und der SPD zu machen.

- Einführung der Bürgerversicherung
- Einführung eines Chancenkonto für ein Recht auf Weiterbildung
- Einführung eines Einwanderungsgesetzes...
- Anhebung des Mindestlohns
- Abschaffung der Leih- und Zeitarbeit
- Gleiche Löhne für Frauen und Männer
- Kostenfreie Bildung von der Kita bis zur Uni
- Ausweitung der Mietpreisbremse
- Ausbau des schnellen Internets
- Verbot von spekulativen Geschäften mit Lebensmitteln
- Freibeträge ausweiten für Nebeneinkünfte auf Hartz IV
- Friedenspolitik statt Aufrüstung
- Rückkehrrecht von Teil- auf Vollzeit
- Keine Anhebung des Renteneintrittsalter auf 70

und vieles mehr....

#gerechtist #zeitfürgerechtigkeit #zeitfürmartin

4 Tage bis zur Wahl.
4 Tage und dann Martin und Johannes wählen.

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09.03.2018 - 11.03.2018 Einführung in die internationale Politik

22.06.2018 - 24.06.2018 Einführung in die Umweltpolitik

20.07.2018 - 22.07.2018 Marx II, Marxistische Philosophie von Marx bis Gramsci und Co.

20.07.2018 - 22.07.2018 Grundlagen Feminismus

05.10.2018 - 07.10.2018 Marx III, Marx und die Krisen

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Uli Grötsch, SPD, MdB. Bundestagsabgeordneter, Abgeordneter

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