WIR JUSOS

Wir Jusos sind die Jugendorganisation der SPD. Als Teil der SPD engagieren wir uns für unsere politischen Vorstellungen und wollen die SPD nach unseren Maßstäben gestalten. Wir sind aber mehr als das: Wir verstehen uns als sozialistischen, feministischen und internationalistischen Verband. Wir Jusos wollen, dass die Menschen auf eine andere Art als heute, zusammenleben und arbeiten können. Deshalb treten wir für eine andere Gesellschaftsordnung, den Sozialismus, ein. Wir wollen den Kapitalismus überwinden und kämpfen für unsere Vorstellung von einer Weltgesellschaft mit gerechten Austauschbeziehungen und friedlicher Konfliktlösung, wir wollen eine Gesellschaft der Befreiung der Menschen in der Arbeit, der sozialen Sicherheit und persönlichen Emanzipation. Sozialismus ist für uns keine unerreichbare Utopie, sondern notwendig, um die Probleme unserer Zeit zu lösen.

Wer die Werte Solidarität, Freiheit und Gerechtigkeit durchsetzen will, hat bei den Jusos ein zu Hause. Wir sind eine der größten und traditionsreichsten politischen Jugendorganisationen Europas. Bei den Jusos engagieren sich junge Menschen zwischen 14 und 35. Die Jusos setzen sich für die konkreten Interessen junger Menschen ein und verbinden dieses Engagement gleichzeitig mit der Überzeugung, dass ein anderes Leben, Arbeiten und Wirtschaften möglich ist.

Wir Jusos schmoren nicht im eigenen Saft. Zusammen mit befreundeten Organisationen aus jungen Gewerkschaften, sozialen Bewegungen oder Antifa-Initiativen kämpfen wir für unsere Ziele. In Bündnissen setzen wir uns beispielsweise für mehr Ausbildungsplätze oder gegen Rechts ein. Wir Jusos diskutieren Zukunftsentwürfe für Wirtschaft und Gesellschaft. Gleichzeitig werben wir in konkreten Aktionen für unsere politischen Inhalte. Von der Podiumsdiskussion über den Zukunftsworkshop bis hin zur Demo reicht unser politischer Einsatz.

Wir sind ein offener Verband, der auch für die kurzfristige Mitarbeit offen steht. Wer sich bei den Jusos engagiert muss nicht gleich ein Parteibuch beantragen. Die Juso-Mitgliedschaft macht es möglich: Einfach und ohne Bindungen. Denn bei uns steht die Politik im Vordergrund!

 

06.07.2016 in Wahlen

Unterbezirkskonferenz der Jusos

 
A. Keßler, S. Seibert, P. Heinritz, L. Stollner, D. Gömmel, R. Strobl, D. Holzapfel, A. Egelmeier, S. Braun

Eine positive Entwicklung nicht nur mit Mitgliedern, sondern auch bei den Aktivitäten konnte der Juso Unterbezirksvorsitzende Lukas Stollner auf der außerordentlichen Unterbezirkskonferenz der Jusos Amberg-Sulzbach-Neumarkt in Amberg verkünden.

 

Die außerordentliche Unterbezirkskonferenz wurde notwendig, weil der Juso Unterbezirk im 2ten Jahr in Folge, wegen der Mitgliederentwicklung in der gesamten Oberpfalz, mehr Delegiertenplätze auf der Bezirkskonferenz, die am 10. Juli im ACC stattfindet stellen wird. Im Jahr 2013 stellte der Juso Unterbezirk 8, im Jahr 2015 dann 9 und in diesem Jahr bereits 11 Delegierte. Somit schließt der Unterbezirk Amberg mit Regensburg gleich und ist somit der 2 größte Unterbezirk in der Oberpfalz. Die bisherige Delegation war wegen Zuwachs von 2 Delegierten nicht mehr ausreichen Quotiert, weswegen Neuwahlen der Delegation notwendig wurden.

 

Reinhold Strobl stellte in seinem kurz Referat die aktuelle Arbeit im Bayerischen Landtag, sowie die Umbildung an der Fraktionsspitze da. Des Weiteren berichtete er von seiner Reise nach Ungarn, die er gemeinsam mit Inge Aures (Vizepräsidentin des Bayerischen Landtags) gemeinsam unternommen hat, um mit ungarischen Abgeordneten ins Gespräch zu kommen und sich über die aktuelle Lage in Ungarn auszutauschen. Strobl hob aber auch noch mal spezielle den hohen Stellenwert, den er den Jusos in der Partei aber auch darüber hinaus zumisst heraus. „Es ist wirklich toll, dass es euch gibt und, dass ihr so engagiert seid. Macht so weiter!“, schloss er sein Referat und bedankte sich bei den Jusos für ihr Wirken und ihre vielen Aktionen.

 

Dieser Auffassung schlossen sich auch die SPD Stadtverbandsvorsitzende von Amberg, Hannelore Zapf, sowie die Stellv. Landrätin von Amberg-Sulzbach und Bürgermeisterin der Gemeinde Birgland, Brigitte Bachmann an.

 

Der Juso Unterbezirksvorsitzende Lukas Stollner ging in seinem Rechenschaftsbericht auf das vergangen halbe Jahr seit der letzten Konferenz ein und zählte einige Veranstaltungen auf, die teilweise weit über den Unterbezirk hinaus Beachtung gefunden haben. Die Veranstaltung mit der Basisinitiative „An die Mutigen“ um Walter Adam war die erste in dieser Form überhaut, die Aktionen und Infostände zum Weltfrauentag und zum Equal-Pay-Day, die Infoveranstaltung mit Ismail Ertug zu TTIP und CETA unter dem Motto „Fairhandel statt Freihandel!?“, das gemeinsame Osterfrühstück mit 60plus, die Teilnahem an „Aufstehen gegen Rassismus“, ein Sushi Kochabend, sowie nicht zu vergessen die Osteraktionen die im ganzen Unterbezirk von Breitenbrunn übers Birgland, Illschwang und Kümmersbruck bis Schnaittenbach durchgeführt wurden.

 

Darüber hinaus beteiligte sich der Juso Unterbezirk mit großen Delegationen an nationalen wie internationalen Konferenzen und Treffen, als Beispiel zählte Stollner die Landeskonferenz in Straubing im April, die Alpeninternationale in Österreich im Mai, sowie im Juni die Konferenz der Unterbezirke unter den Motto „Kein Grund zur Panik“ im Willy-Brandt-Haus in Berlin auf.

 

Sein Bericht schloss Stollner mit der Feststellung, dass neben den Aktionen man sich auch nicht nur innerparteilich sondern auch öffentlich Gehör verschafft habe und die Oberen die Signale der Basis wohl wahrgenommen hätten, denn ob die Entscheidung der SPD Minister im Fall Böhmermann, die nicht Verlängerung von den Pestizid Glyphosat, die Verbesserung der Leiharbeitsgesetzgebung oder das Rettungshelfergleichstellungsgesetz sind richtige Akzente die man auch als Juso lobend herausheben kann und sollte.

 

Des Weiteren verabschiedete die Konferenz einen Antrag „Mehr Basis wagen! – Für ein mehr an innerparteilicher Demokratie!“, in dem die Jusos eine Abänderung der Wahlordnung der Delegationen zum Bundesparteitag und zum Bundeskonvent fordern, „um die tatsächlichen Mehrheitsverhältnisse an der Parteibasis auch auf den obersten Kontrollgremien der Partei wieder zu spiegeln.“, wie es in der Antragsbegründung heißt. Ein weiterer Antrag in diese Richtung befasste sich mit der Forderung nach mehr Mitgliederbefragungen und mehr Basisdemokratie, ob in der Frage welche Person bei der SPD als KanzlerkandidatIn antritt und wie diese nominiert werden sollte. Die Jusos fordern hier ein deutliches Mitspracherecht der Basis und eine Urwahl durch die Parteibasis ein.

 

Weitere Anträge waren in den Themenbereiche der Gesundheitspolitik, ein Antrag, der mehr Psychotherapeuten in ländlichen Regionen fordert, sowie ein Antrag, der die Verschreibungs- und Vergaberichtlinien von Metylphenidat an minderjährige ADS und ADHS Patienten verschärfen möchte und somit eine Vergabe von MPH oder Ritalin beschränken möchte.

 

Die Anträge wurden nach einer regen Diskussion von der Konferenz angenommen und an die Juso Bezirkskonferenz, sowie den SPD Gliederungen verabschiedet.

 

Aus den Delegiertenwahlen gingen als Delegierte in folgender Reihenfolge hervor:


Delegierte:

1. Lukas Stollner (Birgland-Illschwang)

2. Danielle Gömmel (Postbauer-Heng)

3. Paul Heinritz (Amberg)

4. Lisa Hartinger (Kümmersbruck)

5. Simon Seibert (Amberg)

6. Anna-Lena Kopp (Birgland-Illschwang)

7. Pauline Lay (Kümmersbruck)

8. Fabian Dobmeier (Schnaittenbach)

9. Anna Keßler (Freystadt)

10. Andreas-Edmund Pracht (Amberg)

11. Vanessa Hausner (Schnaittenbach)

 

Ersatzdelegierte:

12. Laurin Schuster (Birgland-Illschwang)

13. Matthias Weigert (Schnaittenbach)

14. Vanessa Pirke (Schnaittenbach)

15. Alexander Eglmeier (Darshofen)

16. Anna-Katharina Kreger (Pyrbaum)

17. Daniel Hutzler (Schnaittenbach)

18. Isabell Bergmann (Hahnbach)

19. Fabian Dietl (Ebermannsdorf)

20. Johann Sebastian Jokiel (Amberg)

 

Nach der Bezirkskonferenz am 10. Juli und den YES (Young European Socialist) Sommercamp vom 19.-24. Juli auf Sizilien, werden im August neben den verschiedenen Ferienaktionen, mit denen sich die Jusos in den Kommunalen-Ferienprogrammen beteiligen, auch wieder die Sommerschule der Jusos Bayern ab 8. August in Kochel am See, das IUSY (International Union of Socialist Youth) World Festival vom 20.-27. August auf Malta, sowie das Sommercamp der Jusos Oberpfalz am Murner-See im Landkreis Schwandorf angeboten. (Anmeldung ist auf der Homepage des Juso Unterbezirks www.Juso-UB-Amberg.de bzw. www.jusos.de möglich.)

01.07.2016 in Europa

Es lebe Hoch die Internationale Solidarität - die Internationale lebt!

 

Eine große Delegation stellten, die Jusos aus dem Unterbezirk Amberg-Sulzbach-Neumarkt um ihren Vorsitzenden Lukas Stollner unterstützt von Lisa Hartinger aus dem Kreisvorstand Amberg-Sulzbach und Anna Keßler Stellv. Unterbezirksvorsitzende für den Landkreis Neumarkt, zur diesjährigen Alpeninternationale nach Österreich ins Europacamp am Attersee.

 

Die Alpeninternationale ist eine internationale Plattform der sozialdemokratischen und sozialistischen Jugendorganisationen der Alpen-Anrainerstaaten Österreich, der Schweiz, Italien, Frankreich, Ungarn und Deutschland, die Jährlich in einem der Mitgliedsstaaten stattfindet, um den Austausch zwischen den Nachwuchspolitikern im Herzen Europas zu fördern und die Idee der Völkerfreundschaft mit Leben zu erfüllen und zu festigen. Als besondere Gäste nahmen dieses Jahr auch eine gemeinsame Delegation des Willy-Brandt-Centers aus Jerusalem mit Delegierten aus Israel und Palästina an dem Treffen teil.

 

Dieses Jahr stand die Alpeninternationale unter dem Motto „Den Rechten die Zähne zeigen! Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!“, dazu wurde auch im Zeichen des erstarkenden Rechtspopulismus in Europa, der Fokus in den über 30 Workshops auf das Thema Antifaschismus gelegt.

 

In den Workshop,  „Braune Schwestern“, wurde über die Rolle der Frauen im Nationalsozialismus und der heutigen rechten Szene berichtet und nach Ursachen geforscht. Als weiteres gerade für Österreich interessant, war das Thema Burschenschaften, da sie dort zur Zeit der FPÖ-Regierung in höhere Staatsämter befördert wurden, sowie die Verfolgung von Homosexuellen im Nationalsozialismus, und eine Darstellung, warum die meisten Opfer bis heute keine Anerkennung von den Nachkriegsregierungen erhielten. Weiter Workshops waren: „FPÖ, AFD und Co. – Neues von Rechts“, „PEGIDA und Identitäre und ihr Antimuslimischer Rassismus“, „Faschismustheorien“ und „Antifaschismus gehört auf die Straße“.

Die Themen wurden beleuchtet und nach Entstehung, Entwicklung und Lösungsmöglichkeiten Länderübergreifend und spezielle in den jeweiligen Ländern gesucht, diskutiert und gegen Strategien entwickelt. Des Weiteren tauschten sich die Jugendlichen zu dem Thema der Asylpolitik und der aktuellen Abschottungspolitik der Europäischen Staaten aus, welche die Nachwuchspolitiker geschlossen scharf kritisieren, denn eine Abschottungspolitik erscheint zwar  aktuell als der einfachere Weg, jedoch nicht der richtige Weg für eine bessere Zukunft.  

 

Neben den Workshops wurde den über 300 TeilnehmerInnen ein umfangreiches Abendprogramm angeboten. Kabarettistische Auftritte, einen Arbeiterliederabend, ein Zeitzeugengespräch mit überlebenden des ehemaligen KZ Mauthausen, sowie ein Vortrag mit Karl Pfeiffer, einem viel gereisten Journalisten, der von seinen zahlreichen Erfahrungen in allerlei Winkel der Welt berichtete, rundeten das Angebot ab.

 

Der Höhepunkt der Alpeninternationale war die Teilnahme der Delegationen an der Befreiungsfeier des ehemaligen Konzentrationslagers in Mauthausen, dem einzigen KZ in Österreich. Mit über 6000 BesucherInnen gedachten die Jusos der Befreiung des Lagers durch die US-Streitkräfte vor 71 Jahren.

 

Die Befreiungsfeier wurde eröffnet  mit dem Verlesen des Mauthausen Schwurs in zahlreichen Sprachen. Nach der Kranzniederlegung von Vertreterinnen aus über 100 Staaten, für Deutschland war Botschafter Johannes K. Haindl und Bundestagsvizepräsidentin Petra Paul anwesend, legten auch die Jusos einen Kranz am „Denkmal für die Jugend“ mit der Aufschrift: „Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Hoch die Internationale Solidarität!“, nieder. Das Denkmal für die Jugend ist ein separates Ehrenmal für Jugendliche, die in überwiegend linken Jugendverbänden, sich aktiv gegen das NS Regime stellten und im KZ Mauthausen inhaftiert waren.

 

Für die Jusos aus dem Unterbezirk Amberg-Sulzbach-Neumarkt waren der Ablauf und auch die Stimmung bei der Befreiungsfeier ein ganz neuer Eindruck in eine andere Gedenkstättenkultur. Am sinnbildlichsten wurde das, als die Jugendverbände gemeinsam mit den Überlebenden des KZ Mauthausen, mit Fahnen und unter lautem Gesang des Moorsoldatenliedes aus dem ehemaligen Konzentrationslager hinausmarschierten. Hier konnte man den Unterschied zwischen dem Gedenken an die Opfer der Shoah in Deutschland und der lauten und bunten Befreiungsfeier zum Sieg über den Faschismus in den befreiten Ländern deutlich erleben.

Der Juso Unterbezirksvorsitzende von Amberg-Sulzbach-Neumarkt Lukas Stollner merkte dazu an: „Gerade dieser Moment, war doch auch der bewegenste Moment der diesjährigen Alpeninternationale, denn man konnte spüren, dass die Freude über den Sieg über den Faschismus hier noch sehr deutlich und auch erlebbar ist. Die Worte „Es lebe die internationale Solidarität! Es lebe die Freiheit!“ waren hier nicht nur Hüllen, sondern sehr deutlich spürbar und Ausdruck wirklicher Dankbarkeit.“

 

Die Jusos aus dem Unterbezirk Amberg-Sulzbach-Neumarkt freuen sich jetzt bereits auf die nächste Alpeninternationale, die wahrscheinlich 2017 in der Schweiz stattfinden wird. Das nächste Treffen auf internationaler Ebene stellt jedoch das alljährliche Sommercamp der „International Union of Socialist Youth“ (IYUS) mit TeilnehmerInnen aus über 150 Staaten vom 19. bis 24. Juli 2016 in Italien da, an dem sich der Juso Unterbezirk auch wieder beteiligen wird. (Anmeldung ist unter www.juso-ub-amberg.de bzw. www.jusos.de möglich.)

 

Ein weiterer wichtiger Termin der Jusos im Unterbezirk Amberg ist die Bezirkskonferenz mit Vorstandswahlen der Jusos Oberpfalz, die am 10. Juli 2016 ab 9 Uhr im ACC in Amberg stattfinden wird. Alle Interessierte sind auch hierzu herzlichst eingeladen.

24.06.2016 in Gleichstellung

Gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie

 
Lukas Stollner und Lisa Hartinger

Auch wir haben uns am 17 Mai, am Int. Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie, an der Aktion der Sozialistischen Jugend Österreichs beteiligt.

Immer noch werden in vielen Ländern queere Menschen verfolgt und getötet, und auch in Europa ist der Hass auf Homo- und Bisexuelle ein massives Problem. Die jüngste homophobe Äußerung in den Medien kam in Österreich - welch Überraschung - vom rechten Präsidentschaftskandidaten Norbert Hofer. Er stellte den Asylgrund für verfolgte ...Queer-Personen in Frage!

Deshalb gilt es hier und jetzt, 365 Tage im Jahr gegen Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und Genderidentitäten einzutreten!

Auch deswegen geht die Bitte an ALLE FreundInnen in Österreich, heute für Van der Bellen stimmen!! ‪#‎alpintern16‬

14.05.2016 in Unterbezirk

Appell gegen Hass!

 

Der Presseartikel zu unserer Aktion: "Hand in Hand gegen Rassismus - für Menschenrechte und Vielfalt!"

Mit Annabella Kresmer, Brigitte Netta, Uwe Bergmann, Leni Kopp, Fabian Dobmeier, Lisa Hartinger, Jonas Lay, Brigitte Bachmann, Daniel Holzapfel, Hannelore Zapf, Rosemarie Hentschel, Lukas Stollner, Reinhold Strobl, Ismail Ertug, Michael Rischke, Pauline Lay u.v.m..

...

Vielen Dank auch an unsere GenossInnen von 60plus.

28.04.2016 in Arbeitsgemeinschaften

Zukunft ist eine Gemeinschaftsaufgabe

 

Der Presseartikel in der heutigen Ausgabe der Mittelbayerischen Zeitung zu unserem Frühstück mit 60plus in Amberg. Zwar etwas gekürzt, aber trotzdem noch länger als gedacht.
Mit Lukas Stollner, Fabian Dobmeier, Jonas Lay, Pauline Lay, Rosemarie Hentschel, Brigitte Bachmann, Simon Seibert, Daniel Holzapfel, Annabella Kresmer, Brigitte Netta, Michael Rischke, Hannelore Zapf, Reinhold Strobl, Lisa Hartinger, Leni Kopp und Wolfgang Fesich. (zwar leider nicht mit auf diesem Bild, aber trotzdem mit vor Ort war natürlich auch Uwe Bergmann)

12.04.2016 in Landespolitik

Juso Kreischef zur Lage der SPD

 
Lukas Stollner sieht in der regionalen SPD derzeit mehr von einer linken Handschrift verwirklicht.

Auf 21 Prozent käme die SPD nach der jüngsten Umfrage jetzt noch bei einer Bundestagswahl. Den Juso-Kreisvorsitzenden Lukas Stollner schmerzt dieser Niedergang. Trotzdem sieht er für seine Partei noch nicht schwarz.

Amberg-Sulzbach. Der 22-jährige Jura-Student aus der Gemeinde Birgland ist seit 2012 bei der SPD. Seit 2013 steht er an der Spitze der Jusos in Amberg und Amberg-Sulzbach und hat in dieser Position nie einen Zweifel daran gelassen, dass er nicht immer einer Meinung mit der Parteispitze ist.

 

30.03.2016 in Arbeitsgemeinschaften

Osteraktionen

 

Die Jusos wünschen ein schönes Osterfest!

Ein paar Eindrücke zu den Aktionen am heutigen Tag.
Heute waren wir Jusos im ganzen Unterbezirk von Breitenbrunn, Illschwang (bereits ab 6 Uhr Leni Kopp und Lukas Stollner), Kümmersbruck (ab 9 Uhr Lisa Hartinger, Pauline Lay, Jessy Ehrensberger, Kathi Fertsch, Carsten Ehrensberger, Jonas Lay, Andreas Karzmarczyk und Patrick) und Schnaittenbach (ab 10 Uhr Verena Pürner, Vanessa Hausner, Matthias Weigert, Fabian Dobmeier, Daniel Hutzler, Reinhold Strobl und Uwe Bergmann) aktiv.

30.03.2016 in Unterbezirk

Unser Apell gegen den Hass!

 

Wir übergeben heute um 12:30 Uhr, am SPD Büro in Amberg, an unsere Abgeordneten Ismail Ertug (MdEP), Reinhold Strobl (MdL), Brigitte Bachmann Bürgermeisterin der Gemeinde Birgland und Stellv. Landrätin, Brigitte Netta Stellv. Bürgermeisterin der Stadt Amberg, an unseren SPD Kreisvorsitzenden Uwe Bergmann und an die Vorsitzende des SPD Stadtverband Ambergs Hannelore Zapf einen "Apell gegen Hass".

Die Aktion ist Teil der Internationalen Woche gegen Rassismus und läuft unter dem Bundesweiten Motto: "Hand in Hand gegen Rassismus" und soll ein Zeichen für eine offene, tolerante und bunte Gesellschaft setzten.

 

Nein zu Hass!

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind Bürgerinnen und Bürger, die sich Sorgen machen über die aktuellen Geschehnisse und unsere tolerante und weltoffene Gesellschaft in Gefahr sehen.
Der Grund: In Deutschland brennen Flüchtlingsunterkünfte. Tag für Tag werden Menschen auf offener Straße bedroht. Rassistische Gruppierungen hetzen gegen Geflüchtete und Migranten, Muslime und Juden, Lesben, Schwule und Transgender, sowie gegen Andersdenkende. Während sich Europa nach außen abschottet, breiten sich rassistische Vorurteile in der Mitte der Gesellschaft aus. Sie sollen spalten - doch das darf nicht gelingen.


Diese Veranstaltung ist Teil der Internationalen Woche gegen Rassismus, die vom 10. bis 23. März 2016 läuft. Am heutigen Tag, den 19. März, finden alleine in Deutschland über 1000 Veranstaltungen statt, die sich gegen Rassismus und für eine offene Gesellschaft aussprechen.

Wir wissen, dass der öffentliche Druck gerade in der Flüchtlingskrise sehr schwer auf den Schultern oft ehrenamtlicher PolitikerInnen lastet und die teilweise verrohte Debattenkultur ein sehr dunkles Licht auf unsere Gesellschaft wirft. Dem möchten wir uns als Bürgerinnen und Bürger entgegenstellen, denn auch wenn Rechtspopulisten deutliche Zugewinne bei den letzten Wahlen erhielten, so wurde auch deutlich, dass überall die WählerInnen in der Mehrheit demokratische Parteien gewählt haben.

Wir wissen, dass vor allem die Fluchtursachen bekämpft werden müssen. Aber wir verschließen nicht die Augen vor der Not der Menschen, die vor Verfolgung, Terror, Krieg, und Armut fliehen. Wir akzeptieren nicht, dass sie auf der Flucht nach Europa sterben! Wir stehen für die Unantastbarkeit der Menschenwürde und die Wahrung der Menschenrechte.

Wir rufen deshalb unsere Politiker*innen, die Zivilgesellschaft, Kirchen und Religionsgemeinschaften auf:

• Weicht nicht zurück vor dem Hass, sondern steht ein für eine offene Gesellschaft! Die Würde des Menschen ist unantastbar. Die Genfer Flüchtlingskonvention darf nicht in Frage gestellt oder durch nationale Asylrechts-Verschärfungen untergraben werden!

• Stoppt Waffenexporte in Krisengebiete und bekämpft die Fluchtursachen!


• Schützt Flüchtlinge und alle, die von rassistischer Hetze und Angriffen bedroht werden!


• Unterstützt haupt- und ehrenamtliche Helfer*innen endlich ausreichend bei ihrer wertvollen Arbeit!

 

• Sorgt für Teilhabe und gelingende Integration. Alle Menschen haben das Recht auf ein menschenwürdiges Leben, auf bezahlbaren Wohnraum und auf Zugang zu Bildung und Arbeit!

Unabhängig von Glaube, Herkunft, Hautfarbe und sexueller Identität wir stehen füreinander ein. Gemeinsam treten wir für ein weltoffenes, menschliches und vielfältiges Deutschland und Europa ein.

Der Vorstandes des
Juso Unterbezirks Amberg-Sulzbach-Neumarkt
Lukas Stollner, Danielle Gömmel

Lisa Hartinger, Fabian Dobmeier, Jonas Lay, Daniel Holzapfel

Pauline Lay, Anna Keßler, Anna-Lena Kopp, Paul Heinritz, Simon Seibert, Nina Gaßner

19.03.2016 in Gleichstellung

EQUAL PAY DAY

 

Anlässlich des EPD machen wir Jusos heute, von 13-16 Uhr, einen Infostand in Amberg auf der Krambrücke. Schaut vorbei. Wir freuen uns!

In Sachen Entgeltungleicheit scheint alles mit allem zusammenzuhängen, aber diese Ursachenvielfalt darf nicht entmutigen. Im Wesentlichen sind es drei Punkte, die sich in vielen Studien als besonders prägend herausstellen.

1. Frauen fehlen in bestimmten Berufen, Branchen und auf den höheren Stufen der Karriereleiter: Diese fortbestehende horizontale und vertikale Segregation des Arbeitsmarktes hat unmittelbare Auswirkungen auf die statistisch messbare Entgeltlücke.
2. Frauen unterbrechen oder reduzieren ihre Erwerbstätigkeit häufiger und länger familienbedingt als Männer. Die typisch weiblichen Biografiemuster mit ihren geschlechtsspezifischen Übergangs- und (Wieder-)Einstiegshemmnissen sind geprägt von lange nachwirkenden Einbußen bei der Lohn- und Einkommensentwicklung im Lebenslauf.
3. Individuelle und kollektive Lohnverhandlungen sind gekennzeichnet von Asymmetrien und Interessenskonstellationen, die der Durchsetzung gleicher Löhne für gleichwertige Arbeit von Frauen und Männern und dem Abbau der Entgeltlücke keine günstigen Voraussetzungen schaffen. Die Überwindung der traditionell schlechteren Bewertung und der prekären Ausgestaltung von Tätigkeiten und Berufen, die als Frauenberufe gelten oder die überwiegend von Frauen ausgeübt werden, konnte unter diesen Umständen bislang nicht nachhaltig gelingen.

Ziel ist es daher, mit dem Equal Pay Day die Debatte über die Gründe der Entgeltunterschiede zwischen Männern und Frauen in Deutschland in die Öffentlichkeit zu tragen, ein Bewusstsein für die Problematik zu schaffen, zu sensibilisieren und Entscheider zu mobilisieren, damit sich die Lohnschere schließt.

Entstanden ist der Tag für gleiche Bezahlung in den USA. Die amerikanischen Business and Professional Women (BPW) schufen 1988 mit der Red Purse Campaign ein Sinnbild für die roten Zahlen in den Geldbörsen der Frauen. Diesen Gedanken griff BPW Germany auf und startete 2008 die Initiative Rote Tasche, die den Grundstein für die bundesweite Einführung des Equal Pay Day legte. BPW ist eines der größten und ältesten Berufsnetzwerke für angestellte und selbständige Frauen. BPW Germany ist Teil des BPW International, der in rund 100 Ländern vertreten ist und Beraterstatus bei den Vereinten Nationen und beim Europarat genießt. Inzwischen findet der Equal Pay Day in über 20 europäischen Ländern statt.

15.03.2016 in Allgemein

Empfang der AsF zum Weltfrauentag

 
W. Franz, Lukas Stollner, B. Moser, Brigitte Bachmann, Friederike Sonnemann, B. Fruth, Danielle Gömmel, Reinhold Strobl

Die AsF Sulzbach-Rosenberg lud zum Empfang zum Internationalen Weltfrauentag ins Capitol nach Sulzbach ein und wir Jusos sind gerne gekommen.

Hauptreferentin war Friederike Sonnenmann, 1. Bürgermeisterinn der Stadt Waldershof, die in ihrer bewegenden Rede ihren Weg zur Bürgermeisterinn schilderte.

Umrahmt wurde die Veranstaltung vom Frauenchor „Herznote“ der städtischen Sing- und Musikschule Su.-Ro., Chorleitung Sylvia Schulz und dem Heimat- und Kulturverein Ammerthal, welcher durch Sketche aus dem "alltäglichen Eheleben" die Veranstaltung bereicherte.

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05.08.2016 Dschungelcamp
Die Jusos im Birgland beteiligen sich wieder am Ferienprogramm der Gemeinde mit ihrem "Dschungelcamp".

26.08.2016 Dschungelcamp der Juso AG Kümmersbruck
Ferienprogramm der Juso AG Kümmersbruck.

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